Hoher Blutdruck

Wann spricht man von einem erhöhten Blutdruck?
Die Normalwerte eines Erwachsenen Menschens liegen systolisch zwischen 120 und 129 Millimeter-Quecksilbersäule, diastolisch zwischen 80 und 84 Millimeter-Quecksilbersäule. Liegt der Wert häufig oder gar regelmäßig über diesen Normalwerten, so spricht man von einem erhöhten Blutdruck.
Unterscheidung hoher Blutdruckwerte
Nicht jeder erhöhte Wert ist gleich ein Symptom für eine Hypertonie. Erst ein regelmäßiger Nachweis eines erhöhten Wertes bei stressfreien Messbedingungen kann als Grundlage für eine Hypertonie-Diagnose verwendet werden.
Ärzte unterscheiden dabei zwischen leichtem, mittelschweren und stark erhöhtem Bluthochdruck. Der Blutdruck ist leicht erhöht, wenn der systolische Wert zwischen 140 und 159 Millimeter-Quecksilbersäule und der diastolische zwischen 90 und 99 Millimeter-Quecksilbersäule liegt. Es ist mittelschwer erhöht, wenn der systolische Wert zwischen 160 und 179 und der diastolische zwischen 100 und 109 Millimeter-Quecksilbersäule liegt. Eine schwere Form von Bluthochdruck liegt ab einem systolischen Wert von 180 und einem diastolischen Wert von 110 Millimeter-Quecksilbersäule vor.
Behandlung bei erhöhtem Blutdruck
Die Behandlung der erhöhten Blutdrucks richtet sich nach der Form der Erkrankung (primäre oder sekundäre Hypertonie) und nach den Blutdruckwerten. Bei einer leichten Erhöhung reicht in der Regel eine kleine Änderung des Lebensstils aus, um den Wert konstant im Normalbereich anzusiedeln. Ist der Blutdruck jedoch weit über dem Normalwert, so ist oft mit einer medikamentösen Behandlung zu rechnen, die mit einer verordneten Veränderung des Lebens- und Ernährungsstils einher geht.
In jedem Fall ist eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks durch einen Arzt erforderlich, der die notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Krankheit und zur Verhinderung von Folgeschäden oder -erkrankungen verordnen wird.

Blutdruck