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Todesursache Bluthochdruck in der westlichen Zivilisation

Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt, ist in den letzten Jahren zwar seltener geworden, dennoch handelt es sich hier nach wie vor um die Todesursache Nr.1. Energy-Drinks, Zahnfleischentzündungen, Übergewicht, ADHS Medikamente und Co treiben den Blutdruck in die Höhe und erhöhen das Risiko an einem Schlaganfall oder gar einem Herzinfarkt zu erkranken.

Über hunderttausend Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen von Bluthochdruck

Heutzutage ist es leichter, denn je Bluthochdruck zu behandeln. Es finden sich mehr als 500 Arzneien auf dem Markt, die bei einem zu hohen Blutdruck helfen können. Sowohl die Verbesserungen bei der Diagnose, als auch bei der Therapie haben aber bislang noch nicht erzielt, dass Hypertonie in der westlichen Zivilisation gar kein Problem mehr wäre. Rund 20 bis 30 Millionen Bluthochdruck-Patienten gibt es nach wie vor. Diese Krankheit ist also immer noch die Todesursache Nr.1. Hier gilt es zu berücksichtigen, dass der zu hohe Druck in den Blutgefäßen hunderttausendfach zu Nierenversagen, Hirnschlag, wie Herzinfarkt führen kann.

Allein in Deutschland sterben jährlich rund 140.000 Menschen allein an den Folgen einer Hypertonie. Das sind 18% aller Todesfälle hierzulande. Mehr Lebensjahre werden demnach durch Bluthochdruck geraubt, als durch Alkoholmissbrauch oder das Rauchen.

Nicht immer müssen entsprechende Arzneien her

Um Bluthochdruck wirksam zu bekämpfen, gibt es gleich zwei Möglichkeiten. Zum einen ist es ratsam seine Lebensgewohnheiten zu ändern. Zum anderen können entsprechende Arzneien bei einem zu hohen Bluthochdruck helfen. Gesund leben, heißt in diesem Fall: Nichtraucher werden, Übergewicht senken, weniger Fleisch essen, mehr Sport treiben, sowie mehr Obst und Gemüse in den Speiseplan einbauen. Außerdem gilt es auf Salz, Alkohol, sowie auf Stress so gut es geht zu verzichten. Erst, wenn diese Maßnahmen nicht den Blutdruck senken, gilt es auf Medikamente zurückzugreifen.

Das Problem bei Bluthochdruck ist außerdem, dass Betroffene lange mit dieser leben können, ohne Einschränkungen wahrzunehmen. Ein zu hoher Blutdruck verursacht keine Schmerzen und so fällt es vielen Betroffenen schwer ihren Lebensstil positiv zu verändern. Jeden Tag eine Tablette gegen die Hypertonie einzunehmen, ist da wahrlich leichter.

Insgesamt gibt es inzwischen fünf Arzneigruppen für die Behandlung von Hypertonie. Mehr als 500 Wirkstoffe stehen demnach den Patienten dieser Erkrankung zur Verfügung. Jeder Patient ist aber nun einmal anders und jeder reagiert somit auch auf die Arzneien anders. Hinzu kommt, dass viele Bluthochdruck-Patienten gleichzeitig noch mit anderen Krankheiten zu kämpfen haben, so dass es die Wechselwirkungen niemals zu vergessen gilt.

Nicht nur Hypertonie-Patienten sollten für den Todesfall vorsorgen

Bluthochdruck ist, wie gesagt, immer noch die Todesursache Nummer Eins hierzulande, dicht gefolgt von Krebserkrankungen. Viele Menschen befassen sich aber nicht nur wegen der zahlreichen Erkrankungen, die sie treffen könnten, inzwischen immer früher mit dem Tod. So mancher möchte für den Todesfall vorsorgen und seine Liebsten auf diese Weise im schlimmsten Fall versorgt wissen. Experten empfehlen sogar sich schon frühzeitig mit eigenen Ableben auseinanderzusetzen. Dies gilt vor allem dann, wenn man selbst konkrete Vorstellungen von seiner Beerdigung hat.

Gerade in finanzieller Hinsicht ist es wichtig eine entsprechende Vorsorge zu treffen. So ist, beispielsweise, eine Bankvollmacht sinnvoll, denn diese stellt sicher, dass die Angehörigen im Fall des Todes auf das Konto zugreifen können. Tritt der Tod urplötzlich ein, können die Konten ansonsten so lange gesperrt werden bis die Erbfolge geklärt ist. Eine sogenannte Sterbegeldversicherung kann außerdem lohnenswert sein und zur Vorsorge abgeschlossen werden. So regelt diese spezielle Versicherung die finanzielle Absicherung einer Bestattung, so dass die Hinterbliebenen nicht mit diesen Kosten belastet werden.

Fazit: Ernstzunehmende Krankheiten, wie Bluthochdruck zählen auch heute noch in der westlichen Zivilisation zu den Todesursachen Nr.1. Aber nicht nur aus diesem Grund, befassen sich immer mehr Menschen schon früh mit der Vorsorge für den Todesfall. Viele möchten einfach rechtzeitig entsprechende Vorkehrungen treffen, um im schlimmsten Fall ihre Liebsten versorgt zu wissen.
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