Bluthochdruck Ursache Kaffee

Kann Kaffee Bluthochdruck verursachen?

Kaffee birgt bei Bluthochdruck Gefahren

Viele Erwachsene beginnen ihren Tag damit erst einmal eine Tasse Kaffee zu trinken. Über den Tag verteilt kommen da schnell einige Tassen hinzu und oftmals werden da auch noch andere koffeinhaltige Getränke, als Durstlöscher genutzt. Schnell nimmt da so mancher ein Liter Koffein und mehr innerhalb von 24 Stunden zu sich. Die wenigsten Kaffee-Liebhaber wissen allerdings, dass dieser Genuss bei Bluthochdruck nicht ganz ungefährlich ist.


Wie wirkt koffeinhaltiger Kaffee?

Kaffee enthält bekanntlich Koffein und demnach eine belebende Wirkungsweise, weshalb dieses Getränk vor allem am Morgen gerne zum Einsatz kommt. Diese Wirkung erzielt dieses Heißgetränk durch die Blockade eines speziellen Rückkopplungsmechanismus der Nervenzellen.

Welche Wirkungsweisen zeigt Kaffee in Bezug auf den menschlichen Körper?

Arbeitet das Nervensystem im menschlichen Körper korrekt, entsteht ein Stoff namens Adenosin. Demnach ist genau dieser Stoff maßgebend, dass Rezeptoren sich an die Nervenzellen anschließen, so dass diese nur noch langsam ihre Funktionen erfüllen können. Durchaus handelt es sich hier um einen sinnvollen Effekt, denn auf diese Weise werden die empfindlichen Nerven vor einer Überflutung an Reizen geschützt.

Koffein ähnelt der Substanz Adenosin ungemein, so dass Koffein aus dem Kaffee ebenfalls fähig ist sich an die Rezeptoren im menschlichen Körper anzudocken. So produziert der Körper dann zwar weiterhin den Stoff Adenosin, dieser ist jetzt aber nicht mehr in der Lage sich an die Rezeptoren anzuschließen, so dass die Nervenzellen keinen Nutzen mehr aus dieser Substanz ziehen können. Das Molekül Koffein nimmt jetzt dessen Platz ein und die Wirkung der Reizhemmung bleibt den Nervenzellen verwehrt. Aus diesem Grund, wirkt Kaffee so anregend und führt zu einem Blutdruckanstieg.


Kommt es zur fehlenden Rückkopplung durch den koffeinhaltigen Kaffee hat dies zur Folge, dass der Kaffeetrinker in den Genuss eines Wachgefühls, aber ebenso zu einer Herzfrequenzsteigerung, sowie Blutgefäßverengungen kommt. Gerade die beiden zuletzt genannten Folgen verursachen dann Bluthochdruck. Kaffee ist demnach ein häufiger Auslöser von Hypertonie. Gerade, wenn viel Kaffee konsumiert wird und Bluthochdruck ohnehin ein gesundheitliches Problem darstellt, kann Koffein also eine Gefahr darstellen.

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Bei Hypertonie kann Kaffee, wie Koffein Gefahren bergen

Einem gesunden Menschen schadet ein mäßiger Kaffeekonsum kaum. Anders sieht es dagegen bei Hypertonie-Patienten aus, denn hier lauern versteckte Gefahren. Nimmt der Betroffene zu viel Kaffee, wie Koffein zu sich, kann dies dazu führen, dass stärkere Blutdrucksenker zum Einsatz kommen müssen. Dies ist allerdings nur der Fall, wenn es beständig zu einem hohen Kaffeegenuss kommt. Allerdings gilt das nicht nur für Kaffee, sondern ebenfalls für andere koffeinhaltige Getränke, wie Energydrinks, Cola und Co.

Schwankt die Einnahme solcher koffeinhaltigen Durstlöscher hingegen stark, lässt sich der Bluthochdruck kaum mit speziellen Medikamenten ausgleichen. Die Gefahren, die dann durch Kaffee, wie andere koffeinhaltige Getränke ausgelöst werden, zeigen sich vielfältig. Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, aber ebenso ein Schlaganfall können hier die Folgen sein.

Aus diesem Grund, sollten vor allem Menschen, die an Bluthochdruck leiden ihren Koffeinkonsum einschränken oder im besten Fall sogar gänzlich auf koffeinhaltige Genussmittel verzichten. Es ist nachgewiesen, dass koffeinhaltige Getränke, wie Kaffee nun einmal eine Hypertonie verursachen können. Wer nicht auf seinen Kaffee verzichten möchte, sollte diesen in Maßen zu sich nehmen.


Dürfen Hypertonie-Patienten überhaupt Kaffee zu sich nehmen?

Wie viel Kaffee bzw. ob Bluthochdruck-Patienten überhaupt Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke zu sich nehmen sollten, hängt stets vom Schweregrad der Hypertonie ab. Leiden Betroffene lediglich unter einem leicht erhöhten Blutdruck ist es meist nicht gefährlich am Morgen eine Tasse Kaffee zu trinken und am Tage noch einen anderen koffeinhaltigen Durstlöscher zu genießen. Wer hingegen mit einer ausgeprägten Hypertonie zu kämpfen hat, sollte sogar auf diese geringen Mengen an Koffein besser verzichten.


Ein jeder Patient, der eine Bluthochdruck Diagnose gestellt bekommt, sollte demnach sofort seinen Koffeinkonsum genau in Augenschein nehmen. Energiedrinks gilt es demnach unverzüglich zu meiden, während der Kaffeekonsum ebenso heruntergefahren werden sollte. Bevor es zudem zu einer Einnahme von Blutdrucksenkern kommt, gilt es Kaffee und Co nur noch minimal zu genießen, denn auf diese Weise erfolgt die Einstellung des Blutdrucks nur mit geringen Dosen Arzneimitteln.


Die häufigsten Varianten von Bluthochdruck

Pulmonale Hypertonie

Pulmonale Hypertonie ist der Bluthochdruck im Lungenkreislauf. Der Blutdruck im Lungengefäßsystem basiert üblicherweise auf tiefen Werten. Unterschiedliche Einflüsse können aber für Änderungen an den Blutgefäßen verantwortlich sein, was dann zu einem unerwünschten Lungenhochdruck führt. -> Mehr erfahren zum Thema Pulmonale Hypertonie

Arterielle Hypertonie

Einigen ist die Bezeichnung arterielle Hypertonie fremd. Vereinfacht gesagt, ist das Bluthochdruck. Die Rede davon ist, wenn sich der systolische Wert bei oberhalb 140 mmHG bewegt und der diastolische Wert unterhalb 90 mmHg läge. -> Mehr zum Thema Arterielle Hypertonie

Isolierte Systolische Hypertonie

Sobald der Blutdruck nicht perfekt ist, könnte das durch unterschiedlicher Probleme so sein. Bei der gemischt systolisch-diastolischen Hypertonie sind beide Blutdruckwerte nicht optimal. Der systolische und der diastolische Blutdruck sind beide erhöht.

Entsprechend ist bei der isolierten systolischen Hypertonie der Blutdruck in der systolischen Phase zu hoch. -> Mehr erfahren zum Thema Isolierte Systolische Hypertonie

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Autor: Robert Milan

Der Autor: Robert Milan - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur, klinische Studien und der aktuellen medizinischen Leitlinie.

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