Wassermelone gegen Bluthochdruck

Wirkung und Inhaltsstoffe der Wassermelone die Bluthochdruck senken

Gerade an heißen Sommertagen ist die Wassermelone sehr beliebt und sorgt gerne für eine leckere Erfrischung. So gilt diese Frucht, als gesunder Durstlöscher, denn neben ihrem hohen Gehalt an Wasser von rund 90%, bringt die Wassermelone ein schmackhaftes, erfrischendes Aroma mit. Wobei dies noch nicht alle positiven Eigenschaften sind, denn die Wassermelone kann sogar einen zu hohen Blutdruck senken.


Wassermelone Wirkung

Geht es um Gewichtsabnahme-, Entgiftungs-, wie Entsäuerungsprogramme ist die Wassermelone der beste Freund, denn diese Frucht hilft bei der Entwässerung des menschlichen Körpers. Somit unterstützt die Wassermelone die Ausscheidung von schadhaften Substanzen und kann ganz nebenbei auch bei der Gewichtsabnahme behilflich sein.

Das enthaltene Pflanzenwasser ist qualitativ aus der Sicht des menschlichen Organismus kaum zu überbieten. So hat das Fruchtfleisch dieser Frucht seine rote Farbe dem Stoff Lycopin zu verdanken. Diese Substanz wirkt ebenfalls antioxidativer Radikalfänger und stärkt demnach das Abwehrsystem.

Geht es hingegen um die Entstehung von Herzinfarkt, wie Schlaganfall, ist Bluthochdruck hier klar als Hauptrisikofaktor zu sehen. Vor allem in dem Bereich, wo der Blutdruck zwar erhöht ist, aber noch nicht mit Medikamenten behandelt werden muss, kann der Verzehr von Wassermelonen helfen den Blutdruck zu senken. Verantwortlich für diese Wirkungsweise ist die Aminosäure Citrullin. Kommt diese dann im menschlichen Körper an, verwandelt sich diese in Arginin, so dass es zu einer gefäßerweiternden Wirkung kommt.

So sorgt Arginin dafür, dass das Blut leichter durch die Adern zirkulieren kann. Demnach kommt es zu einer Entgegenwirkung eines krankhaften Blutdruckanstiegs. Auf diese Weise kann das Risiko für die damit in Verbindung stehenden Herz-Kreislaufkrankheiten nachweislich gesenkt werden.

Wassermelone Anwendung

Im Sommer ist es recht leicht regelmäßig in den Genuss einer Wassermelone zu kommen. So kann diese gleich mehrmals täglich pur verzehrt werden oder aber aus dem Fruchtfleisch zaubert man, beispielsweise, mit einer Salatgurke einen schmackhaften Smoothie.

Wer auf die frische Frucht setzen möchte, sollte beim Kauf darauf achten, dass der Punkt am unteren Ende der Wassermelone eine buttergelbe Farbe besitzt und nicht grün oder weiß ist, denn dies ist ein sicheres Zeichen für die Reife der Frucht. Auch schwere Früchte zeugen von Reifheit. Gleiches gilt für Wassermelonen, die hohl klingen, wenn man darauf klopft.

Durchaus finden sich im Handel aber auch Nahrungsergänzungsmittel, die Wassermelone enthalten und demnach ebenfalls wirkungsvoll gegen Bluthochdruck vorgehen können. In diesem Fall gilt es die Präparate stets nach Anweisung einzunehmen und demnach nach die Dosis nicht eigenständig zu erhöhen.

Wassermelone Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

30 Milligramm oder mehr des Lycopens in Wassermelonen gelten zwar als unbedenklich, sowie gesundheitsfördernd, dennoch kann es zu Nebenwirkungen kommen. So können zu große Mengen Wassermelone dazu führen, dass es zu Magen-Darm-Problemen kommen kann. Demnach kann  es zu Übelkeit, Durchfall, Blähungen, Erbrechen, sowie zu Verdauungsstörungen kommen. Außerdem kann der Verzehr größerer Wassermelonenmengen Hyperkaliämie-Patienten beeinträchtigen. Gleiches gilt für Personen bei denen zu viel Kalium im Blut festgestellt wurde.

Vor allem die erstgenannte Erkrankung kann gefährlich sein, denn hier kann es zu unregelmäßigen Herzschlägen, einen schwachen oder gar fehlenden Puls, sowie Herzstillstand kommen. Außerdem hat diese Krankheit negative Auswirkungen Muskel-, wie Nervenkontrolle. Des Weiteren sollten ebenso Personen mit Nierenfunktionsstörungen vorsichtig beim Verzehr von Wassermelone sein. Geht es hingegen um die Kombination von Wassermelone und anderen Medikamenten sind hier meist keine Wechselwirkungen zu befürchten.

Wassermelone Erfahrungen

Schaut man sich zum Thema „Wassermelone Erfahrungen“ die zahlreichen Berichte an, scheint es auch hier überwiegend positive Aussagen zu geben. Demnach lässt sich ein leicht erhöhter Blutdruck, der nicht medikamentös behandelt werden muss, auch mit dem regelmäßigen Verzehr dieser Frucht wieder in richtige Bahnen lenken.

Außerdem kann der regelmäßige Genuss von Wassermelone auch vorbeugend wirken und demnach ruhig dauerhaft auf dem Speiseplan stehen. Ob als Smoothie, pur oder auch als Nahrungsergänzungsmittel, die Wassermelone kann dem menschlichen Körper viel Gutes tun und schmeckt auch noch lecker. Einen Versuch um den Blutdruck zu senken, ist diese Frucht allemal wert.

Fazit: Wassermelonen schmecken nicht nur hervorragend und sorgen an heißen Tagen für eine herrliche Erfrischung, sondern besitzen auch noch eine besondere Wirkung auf die Gesundheit. So kann der regelmäßige Wassermelonenverzehr dafür sorgen, dass sich leicht erhöhter Blutdruck wieder normalisiert. Natürlich wird die Wirkung aber auch hier nicht über Nacht eintreten, denn pflanzliche Alternativen brauchen Zeit, um ihre Wirkungskraft entfalten zu können. Erst nach einigen Wochen regelmäßiger Anwendung kommt es hier zur gewünschten Wirkungsweise. Zumal es auch möglich ist hier die Wassermelone vorbeugend einzusetzen.

Wassermelone gegen Bluthochdruck
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Autor: Robert Milan

Der Autor: - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur, klinische Studien und der aktuellen medizinischen Leitlinie.
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