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Was ist Bluthochdruck?

Was ist Bluthochdruck? Eine Definition.

Bluthochdruck wird in der Medizin auch als arterielle Hypertonie bezeichnet. Ebenso sind Begriffe wie Hypertonus und Hypertension bekannt. Man spricht von einem Bluthochdruck, wenn der gewöhnliche Blutdruck im arteriellen Gefäßsystem erhöht ist und das nicht nur hin und wieder. Ein dauerhafter Bluthochdruck kann verschiedene Ursachen haben, man sollte ihn jedoch niemals unterschätzen.

Wie man ihn behandelt, ist auch unterschiedlich, denn bei manchen Menschen schlagen homöopathische Behandlungsmöglichkeiten sehr gut an, andere nehmen Betablocker oder Nahrungszusätze, um den Blutdruck in den Griff zu kriegen. Warum er so gefährlich ist, wie die Werte aussehen und vor allem, wie er entsteht, klären wir nachfolgend im Detail.

Darum ist Bluthochdruck so gefährlich

Ist der Blutdruck dauerhaft erhöht und man unternimmt nichts dagegen, kann es dazu kommen, dass man eine Arteriosklerose bekommt. Hierbei handelt es sich um eine sehr gefährliche Erkrankung, bei dem die Venen und Arterien mit der Zeit verstopfen und somit den Blutfluss hemmen. Das Blut gelangt nicht mehr regulär zum Herzen und kann somit den ganzen Blutkreislauf lahmlegen. Hat der Betroffene dazu auch noch Übergewicht, kommt eventuell Diabetes mellitus, die sogenannte Zuckerkrankheit hinzu.

Bei dieser Krankheit funktioniert der Stoffwechsel nicht mehr richtig und der Patient muss gezwungenermaßen darauf achten, was er für Lebensmittel zu sich nimmt. Enthält dieses zu viel Fett oder Zucker, steigt der Zuckerwert im Blut, der Blutdruck wird dadurch noch höher. Eine weitere Erscheinung, die auf das zusätzliche Übergewicht zurückzuführen ist, sind Fettstoffwechselstörungen. Der Cholesterinwert, speziell der LDL-Wert sind stark erhöht. Was im schlimmsten Fall zum Herzinfarkt führen kann oder weiteren Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Statistiken zufolge sterben etwa 45 Prozent der Menschen infolge einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, die auf einen zu hohen Blutdruck zurückzuführen ist.

Eine weitere Erkrankung, die mit einem zu hohen Blutdruck einhergeht, ist die hypertensive Herzkrankheit, bei welcher der Herzmuskel geschädigt wird und somit die Muskulatur steifer und dicker wird. Das Herz kann sich nicht mehr leicht entspannen und Blut ansaugen, wie es das eigentlich sollte. Das Herz füllt sich nicht mehr so mit Blut, wie es normal ist und erleidet dadurch eine Herzschwäche, die zu Herzrhythmusstörungen oder Vorhofflimmern führen kann.

Wird dieses Problem nicht rechtzeitig erkannt, ist eine Heilung ausgeschlossen. Des Weiteren kann Bluthochdruck zur Schädigung der Organe führen. Hierbei verändert sich beispielsweise die Netzhaut am Auge. Der Betroffene erblindet mit der Zeit. Die Nieren haben durch den hohen Blutdruck mehr zu tun und versagen mit der Zeit. Hier spricht man von einer hypertensiven Nephropathie.

Bluthochdruck Symptome

Eine Hypertonie läuft zunächst ohne Symptome und macht sie daher auch so tückisch. Man kann zumindest nicht direkt auf Bluthochdruck schließen, sofern sich etwaige Symptome auftun. Relativ typisch sind Beschwerden wie Kopfschmerzen am Morgen. Eine Besserung lässt sich hier schaffen, indem man das Kopfende des Bettes etwas an Höhe verringert. Dazu kommt Schwindel, manchmal auch Nasenbluten.

Typisch sind auch Abgeschlagenheit, im Gegensatz dazu leiden manche aber auch unter Schlaflosigkeit. Wenn der Blutdruck sehr stark erhöht ist, bekommen manche Menschen kaum noch Luft, wenn sie den Körper ein wenig belasten. Andere haben Sehstörungen und fühlen sich einfach nur schlapp.

Ein erhöhtes Durstgefühl kann aber ebenso ein Symptom sein, manche neigen auch dazu, dass sie öfter zur Toilette müssen. Der Mensch ist regulär nicht mehr so belastbar, wie er noch im gesunden Zustand schien. Genauso kann es aber auch vorkommen, dass der Betroffene gar nichts spürt und erst beim weiteren Verlauf des chronischen Bluthochdrucks etwas davon mitbekommt. Für gewöhnlich klingt der Bluthochdruck bei gesunden Menschen wieder ab, wenn sie sich etwas entspannen und Stress abbauen.

Wenn es allerdings ernsthafte Veränderungen gibt, verläuft der Bluthochdruck mit den typischen Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen. Dazu kommen Kopfschmerzen, Seh- und Bewusstseinsstörungen, manche leiden auch unter Krampfanfällen. Wenn die hypertensive Krise eintritt, geraten die Werte vollkommen außer Kontrolle, womit Organschäden und sogar ein Hirnschaden einhergehen kann. Ein Herzinfarkt ist die häufige Folge dieses Verlaufs.

Bluthochdruck Werte

Der Blutdruck wird in mm Hg gemessen, was die Millimeter Quecksilbersäule angibt. Für gewöhnlich und im gesunden Zustand misst dieser 120/80. Wenn er auf 140/90 steigt, ist er bereits erhöht. Außerdem kann der diastolische Blutdruck etwa 90 mm Hg betragen, was man dann als Hypertonie bezeichnet. Beim Messen der Blutdruckwerte hilft ein gewöhnliches Blutdruckmessgerät, welches im Handel erhältlich ist.

Es wird um das Handgelenk gelegt und befestigt. Anschließend hält man den Arm auf Herzhöhe angewinkelt und startet das Gerät. Es pumpt sich auf und misst anschließend in mehreren Etappen den Blutdruck. Den Wert kann man anschließend ganz einfach ablesen. Derlei Geräte sind bezüglich ihrer Messung sehr zuverlässig.

Wie entsteht Bluthochdruck?

Die Ursachen von Bluthochdruck können sehr unterschiedlich sein. Stress oder eine zu hohe Belastung lässt den Blutdruck schon in die Höhe schießen. Geht dieser dann nicht wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurück, sollte man die weiteren Blutwerte kontrollieren lassen. Tritt eine arterielle Hypertonie ein, kann dies am Hormonsystem liegen. Eine Umstellung nimmt den Körper sehr mit, weswegen auch der Blutkreislauf darunter leidet. Das Herz-Kreislauf-System ist auch häufig daran beteiligt, welchen Wert der Blutdruck anzeigt.

Manche Menschen leiden unter einer Hypertonie aufgrund ihrer Veranlagung. Ist Bluthochdruck beispielsweise in der Familie bekannt, sollte man vermehrt auf seine Gesundheit und Werte achten. Auf diese Weise lässt sich ein zu kontinuierlich angestiegener Bluthochdruck sehr gut erkennen und frühzeitig behandeln.

In der heutigen Zeit, in der immer mehr Menschen Übergewicht entwickeln, sind auch vermehrt Patienten von Bluthochdruck betroffen. Durch das Übergewicht muss der Körper, ergo das Herz, mehr arbeiten und entwickelt dadurch einen dauerhaft erhöhten Blutdruck. Zu rauchen hat in etwa den gleichen Effekt auf das Herz-Kreislauf-Sytem.

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