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Blutdrucktabelle

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Der Blutdruck gibt stets Hinweise auf die Gesundheit und die Lebenssituation.

Einheitliche Blutdruckwerte sind zwar nicht zu erreichen, doch gibt es Richtwerte, wie die nachfolgende Blutdrucktabelle zeigt (Blutdrucktabelle der Weltgesundheitsorganisation WHO):

Systolisch (mmHg) Diastolisch (mmHg)
Niedriger Blutdruck < 105 < 65
Optimaler Blutdruck < 120 < 80
Normaler Blutdruck 120 – 129 80 – 84
Hoch-normaler Blutdruck 130 – 139 85 – 89
Milde Hypertonie (Stufe 1) 140 – 159 90 – 99
Mittlere Hypertonie (Stufe 2) 160 – 179 100 – 109
Schwere Hypertonie (Stufe 3) > = 180 > = 110
Die deutsche Hochdruckliga fügte noch die isolierte systolische Hypertonie hinzu, bei der der systolische Druck über 140 mmHg und der diastolische Blutdruck unter 90 mmHg liegt, was bedeutet, dass das diastolische Blutbild im Normbereich liegt, während der systolische Blutdruck im Bereich der Hypertonie (Bluthochdruck) liegt.
Isolierte systolische Hypertonie > = 140 < 90

Wer sich nun für 10 Minuten hinsetzt oder -legt und nicht gerade eine umfangreiche Mahlzeit genossen oder anstrengenden Sport getrieben hat, greift zum Blutdruckmesser, nachdem er zur Ruhe gekommen ist und misst den eigenen Blutdruck.

Die obige Tabelle gibt Hinweise über den Wert. Doch einmalige Werte besitzen wenig Bedeutung. Erst weitere Messungen, über einen längeren Zeitraum vorgenommen, besitzen eine deutlichere Aussagekraft.

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Was für eine erfolgreiche Messung der Blutdruckwerte zu berücksichtigen ist

Mediziner geben folgende Ratschläge für die aussagekräftige Messung des Blutdrucks:

  • Vor der Messung nichts essen, nicht rauchen und keine koffeinhaltigen Getränke zu sich nehmen
  • Bei der Messung nicht sprechen und sich nicht bewegen
  • Die Blase sollte nicht übermäßig gefüllt sein
  • Die Umgebung sollte nicht zu kalt sein
  • Nach körperlicher Betätigung mind. 30 Minuten mit der Messung warten
  • Mindestens drei bis fünf Minuten zwischen zwei Messungen vergehen lassen
  • Vor der Messung 20 Minuten in sitzender oder liegender Position verbringen
  • Unbedingt die Anweisungen des Messgerätes lesen

Bereits geringe Abweichungen sorgen für Verfälschungen, daher sollte man die Tipps genau nehmen. Wer Sicherheit haben möchte, kann auch im Internet einen Blutdruck-Rechner nutzen, wie z. B. im folgenden Link: https://www.blutdruckdaten.de/lexikon/blutdruck.html

Wie gesagt, einmalig gemessene Werte sagen gar nichts. Wer sich gerade aufgeregt hat oder die morgendliche Runde Jogging hinter sich hat, verfügt über einen deutlich erhöhten Puls.

Regelmäßige Messungen über einen längeren Zeitraum verschaffen Sicherheit

Es gibt verschiedene Gründe für die Erhöhung des Blutdrucks. Diese können krankheits- oder schwangerschaftsbedingt sein. Auch Übergewicht, welches vielleicht auch noch durch Stress ausgelöst wurde, kann verantwortlich sein. Oder aber unentdeckte Schilddrüsenfehlfunktionen (Über- oder Unterfunktion).

Gleichgültig, welche Ursachen Grund für den erhöhten Blutdruck sind – sie müssen abgeklärt werden. Doch hierzu benötigt ein Arzt aussagekräftige Werte, die über einen längeren Zeitraum täglich zur gleichen Zeit gemessen wurden. Diese Werte müssen akribisch notiert werden, sowie Besonderheiten, die zur Zeit der Messung gegeben waren (vielleicht ein aufregender Anruf oder ein Hustenanfall, was auch immer).

Eine solche Messtabelle kann man sich ausdrucken, wie von uns in diesem Beitrag zum Download angeboten, oder einfach selbst erstellen (am Computer oder handschriftlich). Sie kann wie folgt aussehen:

Name, Vorname:                                                                          Geburtsdatum:
Datum: Uhrzeit: Blutdruck: Puls: Anmerkungen:
systolisch diastolisch
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         

Definitionen

Sicher war der eine oder andere schon ratlos, wenn er Fachausdrücke wie systolisch, diastolisch oder auch die Messeinheit mmHg hört. Es hört sich furchtbar wichtig und kompliziert an, ist es aber nicht. Daher sei hier ganz schlicht und einfach für Aufklärung gesorgt: Die Messung des Blutdrucks ergibt zunächst stets zwei Werte, z. B. 120/80 mmHg.

Die erste Zahl ergibt den systolischen Wert. Das Herz pumpt das Blut in die Gefäße (arterieller Blutdruck). Der Druck während dieser Pumpbewegung wird als systolisch bezeichnet und stellt die Höchstleistung des Herzens dar.

Die zweite Zahl hingegen gibt den diastolischen Wert an. Es ist der Moment, in dem das Herz sich nach der Höchstbelastung wieder zusammenzieht, um zur nächsten Pumpbewegung anzusetzen, und stellt die Minimalbelastung des Herzens dar.

Die Differenz zwischen dem systolischen und dem diastolischen Wert gibt die Pulsfrequenz an. Ein Blutdruck von beispielsweise 135/85 mmHg ergibt eine Pulsfrequenz von 50 mmHg.

mmHg ist die Messeinheit für alle Körperflüssigkeiten, auch für das Blut. Diese Messeinheit bedeutet einfach nur Millimeter auf der Quecksilbersäule (Hg ist das chemische Zeichen für Quecksilber). Die Blutdruckwerte geben also den Druck an, den eine Quecksilbersäule von 1 mm Höhe ausübt.

So kompliziert wie Mediziner oft in ihren Erklärungen sind, so einfach ist eigentlich die Definition.

Die Bedeutung der Blutdrucktabelle

Eine Hypertonie Prophylaxe ist einfach und schnell zu bewerkstelligen, wenn eindeutige und aussagekräftige Messungen vorliegen. Denn Blutdruckmessungen sind ein integraler Bestandteil ärztlicher Untersuchungen.

Bluthochdruck kann ein Symptom ernsthafter Erkrankungen sein. Erste Hinweise auf Normalität oder Abweichungen kann die Blutdrucktabelle der WHO geben.

Doch erst Messungen, die über einen längeren Zeitraum vorgenommen wurden, besitzen eine eindeutige Aussagekraft. In jedem Fall lohnt sich die Anschaffung eines Blutdruckmessers, der aber die Empfehlung der Deutschen Hochdruckliga haben sollte, da die Genauigkeit sonst zu wünschen übriglassen könnte (Aufdruck auf dem Gerät oder Hinweis in der Bedienungsanleitung beachten).

Junge, normalgewichtige Menschen kennen das Problem mit dem Blutdruck kaum. Ungesunde Lebensweise, unentdeckte erbliche Krankheiten, Schilddrüsenfehlfunktionen, Schwangerschaft und/oder andere Gegebenheiten können für Unregelmäßigkeiten verantwortlich sein. Den Ursachen für problematische Blutdruckwerte muss in jedem Fall auf den Grund gegangen werden, andernfalls drohen Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose und im schlimmsten Fall der Tod.

Doch diese dramatischen möglichen Folgen sollten den Blutdruck nicht in die Höhe treiben. Daher ist es wichtig, die über einen längeren Zeitraum vorgenommenen Messungen akribisch zu notieren und bei Handlungsbedarf dem Arzt vorzulegen, der weitere Maßnahmen einleitet. Das wird zuallererst die Messung des Blutdrucks mit einem geeichten Blutdruck-Manometer sein.

Eine Blutdrucktabelle verschafft Sicherheit

Zum einen ist da die Tabelle, die ihre Daten preisgibt und die Geschichte erzählt, dass man unter zu niedrigem oder zu hohem Blutdruck leidet (in unterschiedlichen Graden) bzw., dass man sich entspannt zurücklehnen kann, weil die Werte dem Optimum entsprechen. Andererseits ist da die Tabelle, die man selber erstellen muss, wenn die Werte problematisch scheinen.

Die eine gibt die Werte vor, die andere stellt die eigenen dar. So kann man die eine mit der anderen Tabelle vergleichen. Die eine gibt Hinweise, die zweite sagt die Wahrheit. Entweder besteht Handlungsbedarf oder nicht. In jedem Fall sollte man die Messungen in Abständen wiederholen, um dauerhaft gesund zu bleiben.

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