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Bluthochdruck Prognose

Die Prognose für Patienten mit erhöhtem Blutdruck

Die Prognose richtet sich danach, welche Form des erhöhten Blutdrucks (primäre oder sekundäre Hypertonie) vorliegt und wie lange ein Patient bereits mit einem stetig erhöhten Blutdruck lebt. Wurde die Hypertonie frühzeitig diagnostiziert und wurden entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet, so ist die Prognose sehr gut.

Denn in diesem Fall sind in der Regel noch keine Organe oder Gefäße geschädigt. Auch bei einer sekundären Hypertonie ist die Prognose sehr gut, sofern die auslösende Erkrankung erfolgreich behandelt werden kann.

Zudem kann jeder Patient die eigene Prognose erheblich beeinflussen, indem der Lebensstil verbessert wird. Jede Maßnahme, die den Blutdruck konstant im Normalbereich liegen lässt, verbessert die Prognose. Gewichtsreduktion, Rauchentwöhnung, eine gesunde Ernährung, mehr in den Alltag integrierte Bewegung oder eine Behandlung mit Medikamenten sind gängige Maßnahmen bei der Bekämpfung eines erhöhten Blutdruckwertes.

Ist die Erkrankung lange unbemerkt, kann es bereits zu Folgeschäden an Organen oder Gefäßen gekommen sein. Eine Arterienverkalkung kann im frühen Stadium noch relativ gut behandelt werden, ab einem gewissen Punkt ist eine Behandlung nur noch darauf ausgerichtet, den Fortschritt der Krankheit zu verhindert.

Die Folgen einer Arteriosklerose sind hinreichend bekannt: Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Niereninsuffizienz, Bauchaortenaneurysma und auch Sehstörungen.

Je länger ein Patient mit einem unbehandelten, erhöhten Blutdruck lebt, desto größer wird auch die Wahrscheinlichkeit für irreversible Schäden an Gefäßen und Organen.

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