Blutdruck natürlich senken

Ohne Arzneimittel, mit Hausmittel wie Tee oder gibt es noch mehr?

Den Blutdruck natürlich senken zu können, wäre eine schonende Variante für den Körper. Doch welche Optionen gibt es dafür genau? Wie die Bezeichnung bereits verrät, handelt es sich beim Blutdruck um den Wert der Kraft, mit der das Blut auf die Blutgefäßwände drückt. Gemessen wird in mm Hg (Millimeter-Quecksilbersäule). Der Druck entsteht durch die Auswurfkraft des Herzens.

Die direkte Blutdruckmessung erfolgt im Blutgefäß mit Hilfe eines Druckfühlers. Weil hierzu ein Katheder in der Arterie platziert werden muss, wird alternativ von einer invasiven oder blutigen Blutdruckmessung gesprochen. Diese Art der Blutdruckmessung erfolgt auf Intensivstationen oder während Operationen durch einen Arzt oder medizinisches Personal.


Weitaus geläufiger ist dagegen die indirekte oder unblutige bzw. nichtinvasive Blutdruckmessung, die mit einem Blutdruckmessgerät ausgeführt wird. Der klassische Sphygmomanometer ist mit einer Manschette, Schläuchen, einem analogen Druckmesser und einem Gummiball ausgestattet. Die Manschette wird um den Oberarm geschlungen und mit dem Gummiball aufgepumpt.

Der Druckwert lässt sich beim Ablassen der Luft aus der Manschette anhand der Verwirbelungsgeräusche mit einem Stethoskop feststellen. Außer mechanischen Blutdruckmessgeräten kommen auch noch moderne elektronische Geräte zum Einsatz, die automatisch funktionieren.


Für den Hausgebrauch und zur Blutdruckkontrolle in Eigenregie bietet der Handel einfach zu bedienende digitale Messgeräte für das Handgelenk an. Ein zu hoher Blutdruck über längere Zeit kann schwere Folgekrankheiten auslösen, weshalb er dringlich gesenkt werden sollte. Außer mit Medikation lässt sich der Blutdruck auch natürlich senken.

Blutdruckwerte Übersicht

Blutdruckwerte Tabelle
Blutdruckwerte Tabelle

Idealerweise liegt der Blutdruck bei 120/80 mmHg, Normalbedingungen in Ruhestellung und kein psychischer Stress vorausgesetzt.  Beim ersten Wert handelt es sich um den systolische arterielle Druck, der aus der Herzauswurfkraft resultiert. Ihm steht der diastolische arterielle Druck gegenüber, der den andauernden Druck im arteriellen Gefäßsystem wiedergibt.

Hier nimmt auch die Elastizität der Gefäße eine bedeutende Rolle ein. Während körperlicher Beanspruchung steigt das Blutvolumen, das in einer Minute vom Herz in den Blutkreislauf gepumpt wird. Gleichzeitig sinkt der Widerstand der Gefäße, weshalb die Blutdruckwerte ansteigen. Bei körperlicher Anstrengung geht der systolische arterielle Druck mehr in die Höhe als der diastolische Wert.

Von Bluthochdruck ist ab einem Wert von 140/90 mm Hg die Rede. Arterielle Hypertonie lautet die Fachbezeichnung, die sich aus den griechischen Wörtern „hyper“ für übermäßig und „teinein“ für spannen zusammensetzt. Vereinfacht ausgedrückt, wird im Allgemeinen die Bezeichnung Hypertonie verwendet. Der diastolische Blutdruck liegt bei Bluthochdruck andauernd bei 90 mm Hg und höher.

Hypertonie verursacht häufig keine Beschwerden, insbesondere wenn die Werte nur leicht erhöht sind. Bei gravierendem Bluthochdruck treten häufig Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit auf. In schlimmen Fällen kann es zu Luftnot, Brustenge und Sehstörungen kommen. Häufiges Wasserlassen weist manchmal ebenfalls auf Bluthochdruck hin. Das Gleiche gilt für übermäßigen Durst und starkes Schwitzen.

Mögliche Ursachen für Bluthochdruck:

  • Stoffwechselstörungen
  • Übergewicht
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Gendefekte
  • einseitige Ernährung
  • rauchen
  • zu viele Lebensmittel die Salz enthalten
  • Erhöhte Blutfettwerte
  • Niedrige Kaliumzufuhr
  • angeborene Gefäßverengung
  • seelische Belastungen
  • Typ-2-Diabetes
  • häufiger Genuss von Alkohol

Blutdruck natürlich senken – pflanzliche Mittel funktionieren auch

Zu niedriger Blutdruck wird ab Werten von 105/60 mm Hg und geringer diagnostiziert. Blutniederdruck stellt jedoch keine Krankheit dar, es können sich aber als Symptome Niedergeschlagenheit, Müdigkeit und Schwindelgefühle einstellen. Anders als beim Bluthochdruck, führt der Blutniederdruck zu keinen ernsthaften Erkrankungen. Deshalb werden bei einem zu niedrigen Blutdruck für gewöhnlich keine Medikamente verschrieben. Weil bei einem zu hohen Blutdruck Gefäß- und Organschäden drohen, sollte Bluthochdruck auf ein normales Maß gesenkt werden.



Statt Betablocker oder andere Medikamente, kann auch die Ernährung zur Senkung des Blutdrucks beitragen. Es hat sich erwiesen, dass sich Chili positiv auf einen zu hohen Blutdruck auswirkt. Bananen wird eine ähnliche Eigenschaft zugeschrieben. Eine Studie ergab, dass das Kaliumnitrat in Bananen hohen Blutdruck senkt.

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) hat in Sachen Blutdruck einiges zu bieten. Das Rankgewächs Jiaogulan mit botanischem Namen Gynostemma pentaphyllum, das in China, Indien, Thailand und anderen asiatischen Regionen seinen Ursprung hat, weist in seinem Laub Ginsenoside auf. Sie sind dafür bekannt sind, dass sie den Blutdruck normalisieren.

Das Gleiche gilt für die Goji- und die Schisandra-Beeren, die zur traditionellen chinesischen Medizin zählen. Die genannten Gewächse lassen sich aufgrund ihrer Frostresistenz bei uns kultivieren. Wer keinen Garten besitzt, kann die pflanzlichen Wirkstoffe als Nahrungsergänzung in Kapselform kaufen.

Blutdruck senken während der Schwangerschaft

Bluthochdruck in der Schwangerschaft
Bluthochdruck in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft tritt relativ häufig ein hoher Blutdruck auf. Im Durchschnitt ist jede zehnte werdende Mutter davon betroffen. Bei übergewichtigen Frauen liegt der Anteil sogar noch höher. Zumeist geht der Blutdruck erst ab der 20. Schwangerschaftswoche in die Höhe. In diesem Fall wird von einer schwangerschaftsinduzierten Hypertonie gesprochen.

Liegt der Blutdruck schon zu Beginn der Schwangerschaft höher, existierten mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch schon vorher Blutdruckprobleme. Es handelt sich demnach um eine chronische Hypertonie. Gefährlich ist ein höherer Blutdruck in der Schwangerschaft zumeist nicht, es muss aber eine besonders intensive Kontrolle stattfinden, damit die Plazenta nicht in Mitleidenschaft gezogen wird und sich keine Präeklampsie entwickelt.

Liegt der Blutdruck deutlich über den Normalwerten, verschreibt der Arzt Medikamente, die den Blutdruck während der Schwangerschaft senken. Der Arzt verordnet Arzneimittel, die für das Kind unbedenklich sind. Manchmal genügen aber auch schon mehrere tägliche Ruhepausen, die sich auf den Blutdruck normalisierend auswirken.

Stress sollte während der Schwangerschaft nach Möglichkeit ganz und gar ausgeschlossen werden. Entspannungsübungen erweisen sich als hilfreich. Sie nehmen den Druck, der sich aufgestaut hat. Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Spaziergängen tragen ebenfalls zu einer Regulierung des Blutdrucks bei. Ein eingehendes Gespräch mit dem behandelnden Arzt bringt sicherlich noch weitere Möglichkeiten zutage, wie sich ein zu hoher Blutdruck in der Schwangerschaft erfolgreich senken lässt.

Blutdruck senken durch freiverkäufliche Mittel

Damit sich ein hoher Blutdruck verringert, müssen sich die Blutgefäße erweitern, infolgedessen das Blut leichter passieren kann und das Herz keine so kräftige Pumpleistung mehr benötigt. Prinzipiell ist der Gang zum Arzt bei einem stark erhöhten Blutdruck einer Selbstmedikation vorzuziehen.

Unsere Empfehlung für ein natürliches Mittel um den Blutdruck zu senken

Ein gravierender Bluthochdruck macht sich in der Regel an einer ständigen Unruhe und durch Schlafprobleme bemerkbar. Diese Symptome sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden, zumal ein hoher Blutdruck schwerwiegende gesundheitliche Probleme nach sich bringen kann.

Liegt der Blutdruck lediglich geringfügig höher und sind keine Symptome zu erkennen, kommen eventuell freiverkäufliche Medikamente zur Senkung des Blutdrucks infrage. Tritt jedoch nach einer gewissen Einnahmezeit keine Besserung ein, empfiehlt sich nach wie vor die Konsolidierung eines Arztes.

Bei den rezeptfreien Mitteln handelt es sich für gewöhnlich um eine Wirkstoffkombination pflanzlichen Ursprungs. In der Pflanzenheilkunde werden Hausmittel wie Knoblauch, Weißdorn, Mistel und Hopfen als Blutdrucksenker empfohlen. Deshalb enthalten freiverkäufliche Mittel zum Blutdruck minimieren oftmals diese Substanzen.

Jeder Apotheker führt auf Wunsch ein Gespräch in Bezug auf rezeptfreie Präparate zur Blutdrucksenkung. Aufgrund seiner Empfehlung stellt sich voraussichtlich bald eine Verbesserung ein. Wichtig ist zudem die genaue Beachtung der Dosieranweisung des Herstellers. In der Regel ist auf dem Beipackzettel oder auf der Verpackung vermerkt, ob die Einnahme des freiverkäuflichen Mittels gegen Bluthochdruck mit Nebenwirkungen verbunden sein kann.

Regelmäßiger Ausdauersport kann Bluthochdruck senken

Blutdruck senken durch Sport
Blutdruck senken durch Sport & Bewegung

Es gibt Sportarten, die zu kurzzeitigen Bluthochdruckspitzen führen und deshalb für Patienten mit Bluthochdruck nicht zu empfehlen sind. Hierzu kann man zum Beispiel Kraftsport zählen, bei dem es zu kurzzeitig hohen Anstrengungen mit einer Pressatmung kommt.

So etwas sollte man wirklich vermeiden, denn dies kann sogar Krankheiten wie einen Herzinfarkt oder auch Schlaganfall noch fördern, statt wie gewünscht eine positive Wirkung zu haben. Seine Fitness verbessert man mit Kraftsport auch nicht wirklich.

Als gesund für den Körper sieht man hingegen regelmäßigen Ausdauersport an. Das kann zunächst ein flotter Spaziergang, Nordic Walken, Radfahren und bei besserer Kondition auch Joggen sein. Herz Kreislauf und der Stoffwechsel kommen in Schwung. Man kann auf gesunde Art vielleicht auch gleich etwas abnehmen und verbessert seine Kondition.

Blutdruck natürlich senken durch Ernährung

Blutdruck senken mit der richtigen Ernährung
Blutdruck senken mit der richtigen Ernährung

Eine gezielte und ausgewogene Ernährung trägt bei vielen Erkrankungen zu einer Verbesserung des körperlichen Befinden bei. Bei einem zu hohen Blutdruck (schon ab 140/90 mmHg spricht man von leichtem Bluthochdruck, bei 180/110 mmHg handelt es sich um schweren Bluthochdruck) ist das ebenso der Fall.

Ein Wandel der bisherigen Lebensweise bringt normalerweise den gleichen Erfolg. Dazu zählt in erste Linie der Verzicht auf Genussmittel, dies lässt sie in so gut wieder jeder Studie zum Thema „Blutdruck natürlich senken“ als Empfehlung nachlesen.

Eine gesunde Ernährung lässt hohe Blutdruckwerte purzeln. Dazu sollte auch noch ein Körpergewicht im Normalbereich angestrebt werden. Sportliche Betätigung stärkt das Immunsystem und vermindert die Gefahr von Herz- und Kreislauferkrankungen. Gleichzeitig findet eine natürliche Regulierung des Blutdrucks statt, was automatisch zu einem besseren Befinden führt. -> Mehr zum Thema Blutdruck senken Ernährung

Blutdruck schnell senken wenn der natürliche Weg nicht hilft

Blutdruck schnell senken
Blutdruck schnell senken

Wenn die Messwerte außer Kontrolle sind ist schnelles handeln gefragt. Wie kann man den Blutdruck schnell senken, wenn es wirklich drauf ankommt? Bluthochdruck ist auf Dauer sehr gefährlich und kann dramatische Folgeschäden haben.

Stichworte: Herzinfarkt, Schlaganfall und Tod. Meistens wird nur leichtfertig gelächelt, wenn das Thema Blutdruck zur Sprache kommt. Als ob es sich lediglich um einen vorübergehenden Schnupfen handelt (bei dem der Körper im Übrigen auch schon Höchstleistungen vollbringt).

Doch der Blutdruck ist oft ein Parameter, der Aussage zu verschiedenen vorliegenden Erkrankungen machen kann. Daher ist dies als ernstes Thema anzusehen. -> Mehr zum Thema Blutdruck schnell senken


Arterielle Hypertonie Wiki

Arterielle-Hypertonie
Arterielle-Hypertonie

Arterielle Hypertonie bedeutet, daß der Druck in den Gefäßen zu hoch ist. Das Problem: Anfänglich verursacht arterielle Hypertonie wenig Beschwerden. Daher wird Bluthochdruck häufig lange Zeit übersehen & unbehandelt. Tag für Tag ein überhöhter Druck im Kreislauf – dies überanstrengt im Lauf der Jahre allerdings das Herz und zusätzliche lebensnotwendige Innere Organe. Aus diesem Grund ist Bluthochdruck neben Zuckerkrankheit, Rauchen sowie Fettstoffwechselstörungen ein beherrschender Auslöser von Herz- und Kreislauferkrankungen, vor allem Schlaganfall und Herzinfarkt.

Eine langwierige arterielle Hypertonie könnte jedoch – gemäß Schweregrad – eine unumkehrbare Beeinträchtigung des Herzmuskels bewirken. Aus diesem Grund ist die beständige Blutdrucksenkung auf jeden Fall anzustreben, um Nachfolgeerkrankungen entgegenzuarbeiten. Ein ständig erhöhter Blutdruck beeinträchtigt den Herzmuskel sowie das Gefäßsystem dauerhaft. Die Folge ist, daß die Anstrengung für Ihr Herz immer höher werden. Das Herz muss noch stärker schlagen, damit es die notwendige Leistungsfähigkeit erzielen kann. Deshalb kann es zu Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche bzw. Vorhofflimmern kommen.

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