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Blutdruck senken ohne Medikamente

Blutdruck senken ohne Medikamente

Wird das erste Mal ein zu hoher Blutdruck festgestellt, verzichtet der Arzt in der Regel auf das Verschreiben von Tabletten. Idealerweise findet ein Gespräch statt, wie sich der Blutdruck auch ohne Medikamente senken lässt. Ungesunde Lebensumstände tragen oftmals ganz entscheidend zu einem hohen Blutdruck bei. Rauchen zählt zu den hauptsächlichen Ursachen. Eine Raucherentwöhnung bringt deshalb wahrscheinlich einen besseren Erfolg als Medikamente.

Weil Übergewicht ebenfalls für gewöhnlich zu einem erhöhten Blutdruck führt, empfiehlt sich eine Gewichtsreduktion, die auf schonende Weise erfolgen sollte. Eine ausgeglichene Ernährung mit viel Obst und Gemüse wird am besten mit viel Bewegung kombiniert. Als sportliche Betätigungen haben sich alle Ausdauersportarten als hilfreich erwiesen.

Wahrscheinlich eignet sich Nordic Walking für den Anfang sehr gut. Anders wie beim Joggen, werden beim Nordic Walking die Gelenke geschont und selbst stark Übergewichtige können diese Sportart ausführen. Schwimmen stärkt auch noch die Rückenmuskulatur. Liegt bereits eine gewisse Fitness vor, kommen Radfahren, Laufen und Inlineskaten in Betracht.

Stress trägt in vielen Fällen zu Bluthochdruck bei. Es empfiehlt sich deshalb, sämtliche Stressfaktoren weitgehendst auszuschließen. Im Beruf lässt sich das nicht immer realisieren, aber zumindest im Privatbereich sollte es keine Aufregungen mehr geben. Regelmäßige Ruhephasen nutzt der menschliche Organismus zur Erholung, was sich auch auf den Blutdruck niederschlägt.

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Blutdruck senken ohne Betablocker

Bei Betablockern, die auch als Beta-Rezeptorenblocker bezeichnet werden, handelt es sich um Medikamente, die Beta-Adrenozeptoren aufhalten und dadurch die Wirkung des Adrenalins und des Noradrenalins blockieren. Dadurch wird sowohl die Basisherzfrequenz im Ruhezustand als auch der Blutdruck reduziert. Aus diesem Grund werden von den Ärzten Betablocker als Therapie bei einem zu hohen Blutdruck verordnet. Da Bluthochdruck relativ häufig vorkommt, zählen Betablocker zu den am meisten verschriebenen Medikamenten in Deutschland.

Damit Betablocker wirken, bedarf es eine regelmäßige Einnahme. Betablocker gelten bei einigen Sportarten als Dopingmittel. Weil das Bluthochdruckmittel eine körperliche Beruhigung herbeiführt, ist es bei allen Disziplinen verboten, in denen sich ein Erregungszustand, wie es bei einer Wettkampfnervosität der Fall ist, negativ auf das Ergebnis auswirken kann. Zu diesen Sportarten zählen Ringen, Schwimmen, Bobfahren, Skispringen, Curling, Schießen, Bogenschießen, Gymnastik und andere. Bluthochdruck lässt sich auch ohne Betablocker senken, wenn eine radikale Änderung der Lebensweise erfolgt.

Ein vergleichsweise hoher Alkoholkonsum kann ebenso zu einem hohen Blutdruck beitragen wie das Rauchen. Alkoholische Getränke sind deshalb unbedingt zu reduzieren. Auf Spirituosen und andere hochprozentige Getränke wird am besten komplett verzichtet. Gegen Bier oder Wein ist dagegen nichts einzuwenden, geringe Mengen vorausgesetzt. Ein Glas Bier kann aufgrund seines hohen Hopfengehalts sogar zur Senkung von Bluthochdruck beitragen.

Blutdruck senken ohne Impotenz

Impotenz wird manchmal fälschlicherweise einem zu hohen Blutdruck zugeschrieben. Dabei ist es nicht der höhere Blutdruck, der zu Potenzstörungen führt, vielmehr liegt die Verantwortung bei den Medikamenten, die gegen den hohen Blutdruck eingenommen werden. Reagiert der menschliche Körper mit einem zu hohen Blutdruck, geschieht das nicht ohne Grund. Enger gewordene Blutbahnen und verdicktes Blut erzeugen einen höheren Strömungswiderstand. Damit das Herz-Kreislauf-System trotzdem funktioniert, bedarf es eines höheren Blutdrucks. Dadurch wird eine genügende Versorgung der Organe mit Sauerstoff und Energie garantiert.

Medikamente gegen den hohen Blutdruck setzen den Druck herunter auf den Normalwert. Das männliche Glied ist von diesem Vorgang ebenso betroffen, wie die anderen Organe. Im Ruhezustand reicht die Versorgung mit Blut vollkommen aus. Soll sich das männliche Glied jedoch zu einem erigierten Zustand aufrichten, kann es zu ernsthaften Problemen kommen. Damit der Penis steif wird, bedarf es eines extrem kräftigen Blutzustroms. Dazu wird ein höherer Druck des Blutes benötigt.

Trifft nun der größere Strömungswiderstand mit dem durch die Arznei herabgesetzten Blutdruck zusammen, kann keine Erektion erfolgen. Das sexuelle Leistungsvermögen eines Mannes ist deshalb durch die Einnahme von Betablockern und ähnlichen Präparaten nicht selten stark eingeschränkt. Diese Tatsache trägt sicherlich bei männlichen Betroffenen zu der Überlegung bei, einen hohen Blutdruck mit Hilfe von anderen Maßnahmen zu senken.

Blutdruck senken ohne Nebenwirkungen

Jedes Arzneimittel kann Nebenwirkungen verursachen. Betablocker werden für gewöhnlich ziemlich gut vertragen. Trotzdem treten eventuell unangenehme Begleiterscheinungen auf, die nach dem Absetzen des Medikaments oder bei einer anderen Dosierung in der Regel wieder verschwinden. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen ein verlangsamter Puls und eine kontinuierliche Müdigkeit, was sich auch in Antriebslosigkeit niederschlagen kann.

Es kann zudem zu depressiven Verstimmungen und zu einer psychischen Niedergeschlagenheit kommen. Darüber führen Betablocker in vereinzelten Fällen zu Herzinsuffizienz, Asthmaanfällen, Durchblutungsstörungen und Schuppenflechte. Manchmal tritt auch eine Zunahme des Körpergewichtes auf.

Um den Blutdruck ohne Nebenwirkungen zu senken, müssen die Ursachen für einen hohen Blutdruck aus dem Weg geräumt werden. Bei Stress schlägt das Herz schneller, was automatisch einen höheren Blutdruck zur Folge hat. Um den Blutdruck ohne Nebenwirkungen zu senken, sollte Hektik aus dem Alltag so gut es geht verbannt werden. Entspannungsübungen unterstützen das Vorhaben noch zusätzlich.

Ein hoher Kochsalzkonsum begünstigt einen zu hohen Blutdruck. Der durchschnittliche Verbrauch pro Person und Tag liegt bei uns bei etwa 10 Gramm, was aus ärztlicher Sicht als zu viel betrachtet wird. Empfehlungen gehen von einem maximalen Konsum von 6 Gramm pro Tag aus. Kochsalz steckt übrigens auch in vielen Konserven sowie im Schinken, in Wurstwaren, im Käse und im Brot.

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