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Blutdruck senken durch Sport

Blutdruck senken durch Sport

Sport bereitet Vergnügen und wirkt sich darüber hinaus positiv auf die Gesundheit aus. Bei anhaltenden Belastungen werden Glückshormone ausgeschüttet, weshalb Sport auch die Psyche vorteilhaft beeinflusst. Depressionen lassen sich von einer sportlichen Aktivität zwar nicht vertreiben, es vollzieht sich aber eine Suggestion, die trübe Gedanken in andere Bahnen lenkt.

Aktive Personen neigen weniger an Diabetes und bereits vorhandene kritische Blutzuckerwerte können sich durch Sport verbessern. Das Bewegungssystem profitiert ebenfalls, denn das Training stärkt Muskeln, Bänder und Sehnen, was den gesamten Knochenbau unterstützt. Rückenschmerzen treten in den Hintergrund.

Koronare Herzkrankheiten zählen bei uns zu den führenden Todesursachen. Mit Fitness sinkt das Risiko, an ihnen zu erkranken. Auch wenn es sich nur um Spaziergänge handelt, wirken sie sich positiv auf das gesamte Herz- und Kreislaufsystem und somit auch auf den Blutdruck aus. Mit Sport (aber besser kein Krafttraining) lässt sich ein erhöhter Blutdruck senken.

Es reicht allerdings nicht, sich lediglich einmalig sportlich zu betätigen. Vielmehr sollten mehrmalige aktive Betätigungen dem Wochenplan angehören. Auch im Alltag lässt sich Bewegung integrieren. Treppen steigen statt den Fahrstuhl benutzen oder mit dem Fahrrad oder zu Fuß Einkäufe erledigen statt mit dem Auto, bringt bereits einigen Schwung ins Leben. Es hat sich erwiesen, dass Sport wie ein Jungbrunnen wirkt, denn Body und Geist bleiben frisch und agil.

Yogaübungen zum Blutdruck senken

Yoga gehört den klassischen indischen Philosophien an. Der Ursprung der geistigen und körperlichen Übungen liegt im Hinduismus und teilweise im Buddhismus. Yoga steht für Harmonie und Einheit, was sich auf den gesamten Organismus und auf die Psyche überträgt. Die Entwicklung erfolgte über Tausende von Jahren.

Letztendlich kann von einer Lebenseinstellung die Rede sein, die mit Yoga einhergeht. Die Übungen stärken den Body und halten in elastisch. Körperliche Spannungen lösen sich ebenso auf, wie negative Gefühlszustände, wie Angst, Enttäuschung und Wut. Gerade in unserer heutigen Zeit bedarf es mehr Entspannung für den Geist und den Körper, denn je.

Der Geist kommt bei regelmäßigen Yogaübungen immer mehr zur Ruhe. Es stellt sich ein innerer Frieden ein, der sich auf einen gesunden Schlaf ausweitet. Auch der Blutdruck zieht daraus seinen Nutzen. Ein vormals erhöhter Blutdruck wird sich mit sehr großer Wahrscheinlich mit der Zeit normalisieren, weil sich die körperlichen Anspannungen gleichfalls vermindern.

Es sollten vorrangig Übungen gewählt werden, die das Herzchakra öffnen. Dies geschieht nicht spontan, sondern mittels einer allmählichen Entfaltung. Das Herzchakra nimmt mit der Zeit immer mehr Energie in sich auf, verarbeitet und vermehrt sie und leitet sie weiter. Der menschliche Körper muss das vorher bestehende Defizit nicht mehr mit einem höheren Blutdruck ausgleichen.

Blutdruck senken durch Joggen

Wahrscheinlich beeinflusst keine andere Sportart Geist, Seele und Körper so positiv, wie das Joggen. Ein großer Pluspunkt des gemäßigten Dauerlaufs stellt der Aufenthalt an der frischen Luft dar. Der Sport geht mit einem optimalen Sauerstoffaustausch einher, was sich auch auf die Lungen positiv auswirkt. Der Begriff, der aus dem Englischen übernommen wurde, lässt sich mit dem deutschen Wort „trotten“ übersetzen. Exakt diese Schnelligkeit ist für das Jogging typisch. Es handelt sich tatsächlich um einen gemächlichen Laufsport, der die Kondition erhöht und sich positiv auf das menschliche Herz- und Kreislaufsystem auswirkt.

Joggen ist zudem eine Sportart, die wenig kostet. Die Ausgaben beziehen sich lediglich auf die Laufschuhe, die allerdings hohen Ansprüchen gerecht werden sollten, damit Gelenke, Sehnen und Bänder keinen Schaden nehmen. Was die Gelenkstütze und die Dämpfungsqualität betrifft, empfiehlt sich die Beratung eines Fachmanns.

Gleichermaßen sollte von Anfang an großen Wert auf die richtige Technik während des Laufens gelegt werden, denn damit lässt sich Kraft sparen und die Verletzungsgefahr reduzieren. Ein sogenannter runder Laufstil führt zu fließenden und eleganten Bewegungen während des Joggens. Für Anfänger empfiehlt sich ein stufenweises Einsteigen, am besten mit Walking. Nach und nach lassen sich kurze Jogging-Intervalle einschieben, die immer länger werden, bis schließlich eine gesamte Strecke im Laufen absolviert werden kann.

Blutdruck senken Fahrradfahren

Wer das Fahrradfahren vorzieht, hat auch hier eine vortreffliche Möglichkeit, einer bestehenden Hypertonie mit Ausdauersport zu begegnen. Kontinuierlich erfolgende sportliche Aktivitäten auf dem Fahrrad tragen in den meisten Fällen zu einer Normalisierung des Bluthochdrucks bei. Weil nahezu jeder Mensch Radfahren kann, sind keine Übungskurse nötig. Außerdem steht den meisten Personen sowieso ein Fahrrad zur Verfügung, so dass es keiner Anschaffung bedarf. Fahrradfahren schont die Gelenke.

Treten eventuell nach den ersten Runden Schmerzen im Rücken oder in den Knien auf, sollte die Sitzhaltung überdacht werden. Eventuell ist der Sattel zu hoch oder niedrig eingestellt, was sich schnell korrigieren lässt. Wie bei allen anderen Sportarten erfolgt der Einstieg am besten langsam. Anfangs reichen 20 Minuten vollkommen aus. Die Kondition steigert sich mit der Zeit, so dass nach einem halben Jahr schon längere Touren unternommen werden können. Das Gleiche gilt für das Tempo, dass sich sicherlich mit der Zeit ebenso steigern lässt.

Mit Hilfe eines Pulsmessers werden die Herzschläge kontrolliert. Die Regel lautet 180 minus Lebensalter, ein höherer Puls wird von den Experten der Medizin nicht befürwortet. Wer 50 Jahre alt ist und/oder durch andere Krankheiten vorbelastet, sollte demnach darauf achten, dass der Puls während des Fahrradfahrens nicht über 130 ansteigt. Eine Alternative stellen Hometrainer dar, die jedoch nicht die Vielfalt bieten, wie das Pedale treten in der freien Natur.

Blutdruck senken mit Ausdauersport

Als Ausdauersport werden alle Disziplinen bezeichnet, bei denen eine Bewegung auf längere Zeit aufrechterhalten bleibt. Das Gegenteil stellen Sportarten dar, die über eine kurze Spanne viel Kraft oder ein hohes Maß an Geschicklichkeit beanspruchen. Bei reinen Ausdauersportarten nimmt die Beständigkeit der gleichförmigen Bewegungen den höchsten Rang ein. Die Krönung aller dieser Disziplinen ist der Marathonlauf. Es gibt auch sportliche Betätigungen, für die zwar Ausdauer gebraucht wird, die aber auch noch spezielle Erfahrungen benötigen. In diese Gruppe fallen sämtliche Ballsportarten, die man nur nach längerem Training auch wirklich beherrschen wird.

Mit Ausdauersport kann in jedem Alter begonnen werden. Die Belastungen lassen sich prima der persönlichen Fitness anpassen. In den ersten Wochen reichen Trainingseinheiten aus, die bis zu einer halben Stunde andauern. Mehr ist nicht sinnvoll, denn die Gelenke und auch das gesamte Herzkreislauf-System müssen sich erst an die höhere Belastung gewöhnen.

Für Anfänger empfiehlt sich darüber hinaus zunächst eine ärztliche Kontrolle, insbesondere wenn bereits eine Hypertonie diagnostiziert wurde. Eventuell existieren Besonderheiten, die vorher abgeklärt werden sollten. Ein Belastungstest bei einem Arzt Ihrer Wahl gibt Aufschluss über die Leistungsfähigkeit und ob Ihr Herz normal auf Belastung reagiert. Das Risiko für einen Herzinfarkt muss immer im Auge behalten werden. Die erhaltenen Werte wird Ihnen Ihr Arzt sicher gern erklären. Nicht jedes Ausdauertraining ist gleich für jede Person geeignet.

Treten während der sportlichen Aktivität Schmerzen im Brustbereich auf, kann es sich um Alarmsignale handeln, die eine Herzproblematik andeuten. In diesem Fall sollte umgehend ein Arztbesuch erfolgen. Außer Joggen und Fahrradfahren kommen noch eine Reihe weiterer Ausdauersportarten infrage, wie etwa Nordic Walking und Schwimmen, die zur Senkung eines hohen Blutdrucks betragen können.

Was führt eigentlich zu Bluthochdruck?

Ursachen für Bluthochdruck sind vielfältig und oft eine Kombination aus vielen Risikofaktoren. Ein normaler Blutdruck liegt bei 120/80 mmHg, wird dieser bei mehreren aufeinanderfolgenden Messungen deutlich überschritten spricht man von Bluthochdruck.

Ab 140/90 mmHg spricht man von leichtem Bluthochdruck, bei Werten ab 180/110 mmHg von schwerem Bluthochdruck.. Im folgenden finden Sie einige mögliche Ursachen, diese sind natürlich nicht als vollständig anzusehen.

  • Drogen: Kokain und Amphetamine
  • Übergewicht
  • einseitige Ernährung
  • Rauchen
  • Alkohol im Übermass
  • Typ-2-Diabetes
  • Gendefekte
  • Medikamente die Hormone enthalten
  • Stress
  • Hoher Salzkonsum
  • Erhöhte Blutfettwerte
  • erblich bedingt
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