Bluthochdruck Symptom Zittern

Ist zittern ein Symptom für Bluthochdruck?

Symptom Zittern bei Hypertonie

Was wissen wir über das Bluthochdruck Symptom Zittern? Zittern, wird nicht nur ausgelöst, wenn der Mensch Angst hat, friert oder mit einer Erkältung zu kämpfen hat. Auch ohne diese Auslöser kann es passieren, dass es ab und zu dazu kommt, dass der Mensch zittert. Oftmals reicht es aus, dass einfache Gefühle zugegen sind, die im menschlichen Körper ein Zittern auslösen.


Zittern ist zudem ein Symptom für eine Bluthochdruckerkrankung, allerdings kann dieses Anzeichen zig verschiedene Gründe haben, so dass nicht jeder Betroffene automatisch davon ausgehen sollte, dass er an Hypertonie leidet.

Kommt es hingegen tatsächlich zu einem Zittern, welches durch einen zu hohen Blutdruck ausgelöst wird, handelt es sich hier meist um ein eher leichtes Symptom, welches zu Beginn der Hypertonie auftritt. Viele Betroffene erkennen dieses Zeichen daher oftmals nicht genau und bringen Zittern häufig nicht mit einer Blutdruckerkrankung in Zusammenhang. Schließlich gibt es zig Auslöser für ein plötzliches Beben des Körpers.

Wenn Zittern und ein Gefühl der Schwäche auf Bluthochdruck hindeuten

Zeigt sich ein Zittern des Körpers, führt dies meist automatisch zu einem erhöhten Pulsschlag oder Blutdruck. Parallel führt dieses Symptom häufig zu einem Gefühl der Schwäche oder auch zu einem allgemeinen nervösen Zustand.


Muskeln, die im menschlichen Körper plötzlich zucken, spüren Betroffene dann als Zittern, welches sich in einer unregelmäßigen, wie erhöhten Geschwindigkeit bemerkbar macht. So handelt es sich hier um eine Art Schutzfunktion, denn durch das Zittern ausgelöst durch Bluthochdruck erzeugt der Körper Wärme. Daher kommt es auch oftmals zum Zittern, wenn ein Mensch vor Kälte friert.

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Durch die schnellen, wie unkontrollierbaren Zuckungen der Muskeln stellt der Körper Wärme her. Gleiches geschieht, wenn Betroffene mit großer Angst zu kämpfen haben. Kommt es zu Situationen, die große Angst, wie Zittern auslösen, bereitet sich der Körper auf ganz spezielle Geschehnisse vor. In diesem Fall auf die Flucht.

Gilt es in absehbarer Zeit aus Angst zu flüchten, muss der Körper schnell oftmals eine hohe Leistung abrufen können. Vorab sorgt das unkontrollierte Zittern dann für ein Aufwärmen der Muskulatur, so dass dieser bestmöglich für die Flucht oder auch einen Kampf vorbereitet ist.

Nicht nur das Symptom Zittern deutet auf eine Hypertonie hin

Warum ein Hypertonie-Patient hingegen im Vorfeld mit dem Symptom Zittern zu kämpfen hat, haben Wissenschaftler noch nicht gänzlich herausgefunden. Fest steht, dass sich bei diesem Anzeichen eher um ein leichtes Symptom handelt, welches in einem frühen Stadium von Bluthochdruck auftritt. Kommt es demnach nur zu einem Gefühl des Zitterns und weitere Symptome für Bluthochdruck, wie Kurzatmigkeit, Schwächegefühl, Kopfschmerzen oder Sehstörungen bleiben fern, liegt eine Hypertonie meist nicht vor.

Eine klare Diagnose kann aber natürlich nur der Fachmann in diesem Fall stellen. Haben Sie demnach nicht nur mit plötzlich auftretendem Zittern zu kämpfen, sondern leiden zusätzlich an einem der oben genannten Symptomen ist es ratsam einen Arzt zu konsultieren. Dieser wird feststellen können, ob das Zittern mit einer Hypertonie zu tun hat.


Wie bei allen anderen Erkrankungen auch, kann eine rechtzeitig gestellte Diagnose bei der Behandlung sehr hilfreich sein. Je früher eine Hypertonie erkannt wird, desto weniger müssen Betroffene mit Spätfolgen rechnen. Zittern kann somit ein Anzeichen für einen zu hohen Blutdruck sein.


Normaler Blutdruck

Was ist ein normaler Blutdruck?
Was ist ein normaler Blutdruck?

Jeder Mensch sollte sich darum bemühen, einen normalen Blutdruck zu haben. Von daher, empfiehlt es sich, diesen regelmäßig zu checken. So lässt sich belegen, ob Sie Ihrem Alter gemäß über normale Blutdruckwerte verfügen. Normalerweise wird der Wert mit 2 Zahlen angegeben. Angaben, wie „125 zu 75“ sagen einigen Menschen kaum etwas. Zudem Blutdruckwerte auch zeitlich begrenzt schwanken können, da ein ganzes Netzwerk an Nerven, Hormonen und Gehirnstrukturen daran beteiligt sind.

So handelt es sich bei dem ersten Wert um den systolischen Wert und der Zweite wird in diesem Fall als diastolisch genannt. Ein normaler Blutdruck ist zeitlebens eine gute Vorbedingung für ein gesundes Leben, denn gerade Bluthochdruck gehört gegenwärtig zu den häufigsten Gesundheitsrisiken. Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt, zählt inzwischen zu den Volkskrankheiten und kann Erkrankungen, wie Schlaganfall oder Herzinfarkt in die Arme spielen. -> mehr zum Thema normaler Blutdruck

Anleitung: Blutdruck messen

Blutdruckmessgerät Oberarm Anwendung
Blutdruckmessgerät Oberarm Anwendung

Jeder, der einmal beim Hausarzt gewesen ist, weiß, daß vielmals der Blutdruck gemessen wird. Diese Messungen sind eine wichtige Untersuchungsmethode, die auch von Apothekern, Arzthelferinnen, Sanitätern, examinierten Krankenschwestern bzw. Pflegern vorgenommen werden kann. Medizinische Kenntnisse wären deshalb wichtig, um die Aussagekraft der Werte ermessen zu können. Denn im Notfall (bei lebensbedrohlichen Blutdruckwerten) müssen unmittelbar adäquate Maßnahmen in die Wege werden.

Die übliche und bekannteste Praktik für die Messung des Blutdruckes ist die indirekte Messmethode, bei der eine Manschette am Oberarm des Patienten umgelelgt und allmählich aufgeblasen wird (ob manuell oder automatisch ist an dieser Stelle unerheblich).

An einem ganz bestimmten Punkt entspricht der Druck in der Manschette dem Druck in der Arterie . Der Messende kann direkt die Werte hören. Folgt dann eine weitere Erhöhung des Druckes, wird die Oberarmarterie zusammengepresst. Der Puls, welcher seine Ursache in der Herztätigkeit hat, wäre dann nicht länger hörbar. -> mehr zum Thema Blutdruck messen

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Autor: Robert Milan

Der Autor: Robert Milan - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur, klinische Studien und der aktuellen medizinischen Leitlinie.
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