Ist Schwindel eine Sache des Blutdrucks?

Das Gleichgewichtsorgan des Menschen sorgt für die richtige Orientierung im dreidimensionalen Raum. Es funktioniert auf Grund der Schwerkraft sowie durch andere äußerliche Kräfte. Um die Kontrolle des Organs zu stören, braucht es mehr als nur eine Erschütterung: Krankheiten wie Bluthochdruck können eine Ursache für eine Störung des Gleichgewichtsorgans sein. So eine Störung äußert sich dann in Form von Schwindel.

Was ist Schwindel?

Schwindel oder das Schwindelgefühl ist ein Warnsymptom. So wird Schwindel nicht nur durch zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck verursacht, sondern beispielsweise auch, allerdings viel seltener, durch Parkinson oder durch Tumore.

Beschränkt man sich auf den Blutdruck als Ursache, dann ist Schwindel ein Symptom von Bluthochdruck. Viele Patienten mit Bluthochdruck leiden unter Schwindelgefühlen, weil das Gleichgewichtsorgan nicht genügend durchblutet wird. Wie kann das sein?

Warum Bluthochdruck Ursache von Schwindel ist

Eigentlich mag man annehmen, dass die Durchblutung durch Bluthochdruck sogar verbessert ist. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall, zumindest beim Gleichgewichtsorgan. Denn Grund für Bluthochdruck ist ein Störungswiderstand im Blutkreislauf. Diese Störung bzw. der erhöhte Widerstand werden durch einen erhöhten Blutdruck wieder ausgeglichen.

Bluthochdruck bzw. dessen Ursache bekämpfen

Es gibt in jedem Fall eine dauerhafte Lösung für Bluthochdruck und Schwindel: Sport. Mit Sport verbessern Sie die Fitness und sorgen für ein gesünderes Herz-Kreislauf-System. Einhergehend damit ist eine gesunde Ernährung. Auch sie verbessert den allgemeinen körperlichen Zustand ungemein.

Übrigens muss es nicht immer Sport sein: Wer sich nicht motivieren kann oder körperlich nicht dazu in der Lage ist, der kann erst einmal auf eine gesunde Ernährung umstellen und versuchen, sich im Alltag mehr zu bewegen. Schrittzähler und Fitness-Armbänder helfen dabei nicht nur der Motivation, sondern auch der Steuerung und der Analyse der Maßnahmen.

Wir raten Ihnen jedoch in jedem Fall, einen Arzt zu Rate zu ziehen, wenn Sie unter Schwindelgefühlen oder Bluthochdruck leiden. Nicht immer ist es einfach nur die Fitness – es kann auch eine mehr oder weniger ernste Krankheit dahinterstecken. Weitere Informationen zum Bluthochdruck finden Sie hier: Link

Was ist die Maximale Herzfrequenz ?

Ruhepuls, Zielpuls, maximale Herzfrequenz: Alles Begriffe, die Sie mit Sicherheit irgendwo schon einmal gehört haben. Wissen Sie was diese Bezeichnungen genau bedeuten und warum diese so wichtig sind? Geht es um die physische Fitness, sowie um das körperliche Training gilt es stets auf die eigene Herzfrequenz bzw. auf den eigenen Puls zu achten. Was sich jetzt so kompliziert anhört, ist im Grunde auch gar nicht so schwer.

-> mehr lesen über maximale Herzfrequenz

Was ist ein guter Blutdruck?

Bei fast allem, was gut ist, fühlt man sich wohl. Auch bei einem guten Blutdruck. Ist er zu hoch, fühlt man sich getrieben, unruhig, schläft oft schlecht, leidet öfter unter Kopfschmerzen, ist kurzatmig und vieles andere. Ist er dann zu niedrig, ist man antriebslos und möchte am liebsten ununterbrochen schlafen.

Dieser zu niedrige Blutdruck (Hypotonie) stellt keine Krankheit dar, kann jedoch gerade bei Schwangeren für Mutter und Kind aufgrund von Unterversorgung lebensgefährlich werden und muss behandelt werden. Auch der zu hohe Blutdruck (Hypertonie) muss behandelt werden.

-> mehr lesen über guter Blutdruck

Normaler Blutdruck

Was ist ein normaler Blutdruck?
Was ist ein normaler Blutdruck?

Jeder Mensch sollte sich darum bemühen, einen normalen Blutdruck zu besitzen. Aus diesem Grund, empfiehlt es sich, diesen regelmäßig zu checken. So lässt sich herausfinden, ob Sie Ihrem Alter entsprechend über normale Blutdruckwerte verfügen. Normalerweise wird der Wert mit 2 Zahlen angegeben. Angaben, wie „120 zu 70“ sagen vielen Menschen nicht viel. Zudem Blutdruckwerte ebenso kurzzeitig variieren können, da ein großes Netzwerk an Gehirnstrukturen, Nerven sowie Hormonen daran beteiligt sind.

So handelt es sich beim ersten Wert um den sogenannten systolischen Wert und der Zweite wird hierbei als diastolisch genannt. Ein normaler Blutdruck ist ausnahmslos eine gute Vorbedingung für ein gesundes Leben, denn speziell Bluthochdruck gehört heutzutage zu den weit verbreitetsten Gesundheitsrisiken. Bluthochdruck, auch als Hypertonie bezeichnet, zählt mittlerweile zu den Volkskrankheiten und könnte Erkrankungen, wie Schlaganfall beziehungsweise Herzinfarkt in die Arme spielen. -> mehr zum Thema normaler Blutdruck

Anleitung: Blutdruck messen

So können Sie den Blutdruck messen - Anleitung.
So können Sie den Blutdruck messen – Anleitung.

Jede Person, die schon einmal beim Doktor gewesen ist, weiß, dass oftmals der Blutdruck gemessen wird. Diese Überprüfungen sind eine aussagekräftige Untersuchungsmethode, welche auch von examinierten Krankenschwestern, Arzthelferinnen, Sanitätern, Pflegern oder Apothekern ausgeführt werden kann. Die medizinische Ausbildung ist aus diesem Grund essenziell, um die Bedeutung der Werte ermessen zu können. Denn im Notfall (bei lebensbedrohlichen Blutdruckwerten) müssen schleunigst entsprechende Schritte in die Wege werden.

Die gängige und weit verbreiteteste Methode für die Messung des Blutdruckes ist die sogenannte indirekte Messmethode, bei der eine Manschette am Oberarm der Person befestigt und langsam aufgeblasen wird (ob manuell oder automatisch ist in diesem Fall nebensächlich).

An einem ganz bestimmten Punkt entspricht der Druck in jener Manschette dem Druck in der Arterie . Der Messende kann direkt die Werte erkennen. Folgt jetzt eine weitere Erhöhung des Druckes, wird die Oberarmarterie zusammengepresst. Der Puls, der seine Ursache in der Herztätigkeit hat, ist nun nicht länger hörbar. -> mehr zum Thema Blutdruck messen

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Autor: Robert Milan

Der Autor: - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur, klinische Studien und der aktuellen medizinischen Leitlinie.
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