Blutdruck senken mit einem Hausmittel

Wer mit Bluthochdruck schon lange zu tun hat, kennt sicher das Gefühl, wenn ein Arzt sofort starke Medikamente und Tabletten verschreiben will. Der Patient würde den hohen Blutdruck oft gern mit einem Hausmittel oder anderen sanften Methoden senken, Hilfe bekommt er von seinem Arzt hierzu leider nicht immer.

Das Schöne ist, dass es inzwischen sehr viele gute Ratgeber und Onlineportale gibt, wo man solche Tipps zu einem blutdrucksenkenden Hausmittel und/oder anderen sanften Methoden bekommt. Auch eine Umstellung der Ernährung und mehr Bewegung sollten in Betracht gezogen werden.

Für Patienten die unter Verkalkungen der Gefäße leiden und die dadurch einen erhöhten Blutdruck haben, kann man das Hausmittel “Knoblauch – Zitronen – Kur” in Erwägung ziehen. Ich selbst habe sie noch nicht ausprobiert, aber schon sehr viel Gutes von der Wirksamkeit gehört. Die gesunde Wirkung auf Kreislauf und Körper wird von den Anwendern beschworen.

Warum sollte man einen normalen Blutdruck anstreben?

Spielt der Blutdruck verrückt, sollte rasch gehandelt werden, um daraus eventuell entstehenden Erkrankungen vorzubeugen. Zu den Folgeerkrankungen, die durch einen hohen Blutdruck begünstigt werden, zählen Schlaganfälle und Herzinfarkte. Dass außergewöhnliche Belastungen den Blutdruck in die Höhe treiben und das Herz belasten, ist normal. Gefährlich wird es erst, wenn der Blutdruck kontinuierlich in einem hohem Bereich liegt.

Um auf Nummer sicher zu gehen, wird vor einer Medikation zunächst eine Langzeit-Blutdruckmessung vorgenommen. Das Funktionsprinzip entspricht dem einmaligen Blutdruckmessen, nur dass im Laufe von 24 Stunden alle 15 Minuten der Blutdruck überprüft wird, auch nachts. Zur Schlafenszeit sind in der Regel die Intervalle auf 30 Minuten verzögert, damit die Nachtruhe nicht allzu sehr leidet. Während des Schlafes sollte der Blutdruck absinken. Ist dies nicht der Fall, besteht berechtigter Grund zur Sorge.

Unsere Empfehlung für ein natürliches Mittel um den Blutdruck zu senken

Mit einer Langzeit-Blutdruckmessung lässt sich auch der manchmal übliche Praxishochdruck ausschließen, der bei Menschen auftritt, die einen Arztbesuch als Stress empfinden und deshalb in der Arztpraxis regelmäßig mit einem zu hohen Blutdruck reagieren. Wird das erste Mal ein erhöhter Blutdruck festgestellt, erfolgt für gewöhnlich noch keine Medikation. Übergewicht und das Rauchen begünstigen Hypertonie (=Bluthochdruck). Abnehmen und auf das Rauchen verzichten beeinflusst deshalb den Blutdruck positiv, das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall sinkt. Außerdem gibt es Hausmittel, die den Blutdruck auf ein normales Maß reduzieren.

Risikofaktoren für Bluthochdruck sind z.B.:

  • zu niedrige Kaliumzufuhr
  • Drogen: Kokain und Amphetamine
  • angeborene Gefäßverengung
  • Typ-2-Diabetes
  • erblich bedingt
  • Gendefekte
  • zu viel Salz in der Nahrung
  • Bewegungsmangel
  • Stress
  • Stoffwechselstörungen
  • Erhöhte Blutfettwerte
  • Medikamente die Hormone enthalten

Bluthochdruck senken mit dem Hausmittel “Knoblauch – Zitronen – Kur”

Die Knoblauch – Zitronen – Kur wird empfohlen für Bluthochdruckpatienten, deren erhöhter Blutdruck durch verkalkte und verengte Adern und Gefäße verursacht wird. Mit der Knoblauch – Zitronen – Kur werden die Gefäße durch einfaches Trinken gereinigt, die Verkalkungen gehen zurück. Betroffene haben uns von wirklich schönen Ergebnissen berichtet. Nach 3 Wochen kann meist bereits ein Erfolg beobachtet werden. Durch das Erhitzen des Knoblauchs muss man auch nicht mit unangenehmen Gerüchen rechnen.

Zubereitung der Knoblauch – Zitronen – Kur :

  1. ca. 30 Knoblauchzehen (entspricht ca. 3 normalgrossen Knoblauchknollen) schälen
  2. 5 reife Zitronen (nicht gespritzt und gewachst) unter warmem Wasser gut abbürsten und dann in kleine Stücke schneiden (es wird alles verwendet, auch die Schale und Kerne)
  3. Portionsweise in einen geeigneten Mixer geben und fein pürieren
  4. Die erhaltene Masse mit 1000ml (1Liter) stillem Wasser versetzen und durchrühren
  5. bei mäßiger Hitze langsam erhitzen und kurz zum kochen bringen (wenige Sekunden reichen)
  6. Die Füssigkeit durch ein feines Sieb oder ein Tuch seien und dann in Glasflaschen abfüllen

Nun trinken Sie täglich vor oder nach der Hauptmahlzeit 25-30 ml (1 normales Schnapsglas voll) der Knoblauch – Zitronen – Kur und das für ca. 3 Wochen. Nach einer Woche Pause starten Sie erneut mit der Kur. Dies kann man zweimal oder dreimal im Jahr so durchführen. Eine dauerhafte Einnahme ist nicht erforderlich oder empfehlenwert.

Blutdruck senken mit Tee

In der Vergangenheit gab es für die Menschen keine Medikamente, die auf chemische Weise hergestellt wurden. Sie nutzten stattdessen die Heilkraft der Pflanzen. Die Kräuterkundigen sammelten die ausgesuchten Gewächse, wobei nicht nur das Laub, sondern auch die Wurzeln oder die Blüten zum Einsatz kamen, je nachdem, wo die heilenden Substanzen vermutet wurden.

Für eine längere Haltbarkeit erfolgte das Trocknen der Pflanzenteile und die Aufbewahrung in einem Behälter, der vor Licht und Feuchtigkeit schützt. Verwendet wurden die Substanzen für Aufgüsse zur innerlichen und äußerlichen Anwendung. Kräutertees werden auch heute noch für Heilzwecke eingesetzt, obwohl die modernen Arzneimittel die natürlichen Präparate immer mehr verdrängten.

Neuerdings geht der Trend allerdings wieder verstärkt in Richtung Naturheilmittel, denn von ihnen sind keine unangenehmen Nebenwirkungen zu befürchten. Die Zubereitung von Kräutertee geht recht einfach vonstatten. Bei losen Kräutern genügt in der Regel ein Teelöffel für eine Tasse. Darauf wird kochendes Wasser geschüttet. Der Tee muss nun noch fünf bis zehn Minuten ziehen.

Je nach Kräuterart erfolgt das Durchziehen im offenen oder abgedeckten Topf. Danach müssen die Kräuterstücke noch mit Hilfe eines Siebes aus dem Tee herausgefiltert werden. Kräutertee sollte immer im heißen Zustand und in kleinen Stücken getrunken werden, dann ist seine Wirksamkeit am größten.Wenn ein hoher Blutdruck gesenkt werden soll, wird sowohl Bärlapp- als auch Hirtentäschel-, und Misteltee empfohlen.

Bluthochdruck mit Baldrian senken

Der Echte Baldrian ist ein Geißblattgewächs, das in ganz Europa und in einigen Teilen Asiens wächst. Das Vorkommen erstreckt sich vorwiegend auf Wälder, Waldränder und feuchte Wiesen. Es handelt sich um eine ausdauernde Pflanze, die Höhen von bis zu einem Meter und darüber erreicht. Im Winter sterben die oberirdischen Teile des Gewächses ab. Die Überwinterung findet im unterirdischen Sprossachsensystem statt. Die Blüten erscheinen von Mai bis September in schirmartigen Rispen. Die einzelnen weißen bis hellrosa gefärbten Blüten weisen lediglich einen Durchmesser von bis zu 5 mm auf. Ihr kräftiger Geruch geht ins Süßliche.

Der lateinische Begriff lautet Valeriana officinalis und lässt sich mit „kräftig“ und „für Heilzwecke geeignet“ übersetzen. Die deutsche Bezeichnung geht wahrscheinlich auf eine Gottheit aus der germanischen Mythologie zurück. Es existieren auch noch einige Trivialnamen, wie Katzenkraut und Augenwurz. Dem Baldrian wird seit jeher ein beruhigender Effekt zugeschrieben. Als pflanzliches Arzneimittel kommen ausschließlich die Wurzeln zum Einsatz. In ihnen stecken Alkaloide und Valtrate sowie ätherische Öle, die sich auf das Nervensystem positiv auswirken, was wiederum einen gesunden Schlaf schenkt und Bluthochdruck normalisiert. Die fein gehackte Baldrianwurzel wird zunächst in kaltes Wasser gegeben. Erst nach mindestens einer Stunde erfolgt das 10 minütige Kochen. Danach sollte der Tee noch 10 Minuten durchziehen, bis er abgeseiht werden kann. Die ideale Menge als Haus Mittel beträgt 10 g pro Tasse.

Blutdruck senken mit Ingwer

Ingwer gilt bei uns als Exot, denn er wächst in topischen und subtropischen Regionen. Wo er ursprünglich herkommt, lässt sich nicht mehr mit Sicherheit definieren. Vermutlich waren die Pazifischen Inseln die Heimatgebiete der ausdauernden Pflanze. Heute wird Ingwer in Indonesien, Indien, China, Japan sowie in Südamerika und Westafrika angebaut. Die Wuchshöhe beträgt bis zu 150 cm. Die dicken Pflanzenstängel erinnern an Schilf. Unterirdisch wachsen Rhizome in verzweigter Anordnung. Diese Wurzelstücke dienen sowohl als Nahrung als auch zu Heilzwecken. Sie enthalten unter anderem Gingerolen. Ingwerwurzeln verfügen in der chinesischen Medizin über eine lange Tradition, denn ihnen werden antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften zugesprochen. Ingwer weist ein hohes Maß an Schärfe auf und wird bevorzugt für asiatische Gerichte verwendet.

In Bezug auf Bluthochdruck existieren verschiedene Meinungen. Tatsache ist, dass Ingwer die Durchblutung anregt, was zunächst eine Erhöhung des Blutdrucks bedeutet. Diese Wirkung hält nur kurz an und verlagert sich auf eine Normalisierung des Blutdrucks. Das Gewürz sorgt darüber hinaus für einen weiteren positiven Effekt. Ingwer regt die Verdauung und die Fettverbrennung an, was eine Gewichtsreduzierung unterstützt. Da Übergewicht zu den größten Risikofaktoren für Bluthochdruck zählt, kann es sein, dass Ingwer somit auch indirekt einen hohen Blutdruck senkt. Zur Teezubereitung wird frischer Ingwer gerieben, in kochendes Wasser gegeben und nach 10 minütigem Ziehen mit geschlossenem Decke durch ein Sieb gegossen.

Blutdruck senken mit Bier?

Hopfen gehört zu den pflanzlichen Substanzen, die in der Naturheilkunde Verwendung finden. Es heißt, dass Hopfen eine beruhigende, blutreinigende und antibakterielle Wirkung besitzt. Die Einsatzbereiche von Hopfen reichen in der Pflanzenheilkunde von Haarausfall und Wechseljahresbeschwerden über Magenkrämpfe bis hin zu nervösen Herzbeschwerden, Schlafstörungen und Angstzuständen. Der Echte Hopfen konnte 2007 die Auszeichnung „Arzneipflanze des Jahres“ erringen, was die Bedeutung des Hopfens als Heilgewächs bekräftigt.

Die Zubereitung von Hopfentee erfolgt mit weiblichen Blütenständen, den Hopfenzapfen, oder mit Hopfenblüten. Als Schlaftrunk am Abend genossen, beschert der Teeaufguss eine erholsame Nachtruhe. Für ¼ Liter Wasser empfehlen sich zwei Teelöffel zerkleinerte Hopfenzapfen. Der Tee sollte 5 bis 10 Minuten lang ziehen, bevor er abgeseiht wird. Der Handel bietet zudem Hopfenextrakte als Nahrungsergänzung in Kapselform an. Die Pflanzengattung Hopfen mit dem wissenschaftlichen Namen Humulus zählt zu den Hanfgewächsen. Die Kletterpflanzen erreichen Wuchshöhen bis zu 7 m.

Der Anbau erfolgt in Gerüstanlagen, die auch als Hopfengärten bezeichnet werden. Hopfen findet hauptsächlich beim Bierbrauen Verwendung, denn er schenkt dem Bier sein typisches Aroma. Stellt sich die Frage, ob der Hopfen im Bier ähnlich wirkt wie Hopfentee. Ja, in der Tat soll Bier den Bluthochdruck senken und schützend auf das Herz wirken, vorausgesetzt, Bier wird nur in geringen Maßen genossen.

Blutdruck senken mit einem Hausmittel
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Autor: Robert Milan

Der Autor: - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur und der aktuellen medizinischen Leitlinie.
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