Grapefruit bei Bluthochdruck

Wie hilft Grapefruit gegen Bluthochruck?

Hilft Grapefruit gegen Bluthochdruck? In fast sämtlichen Beipackzetteln verschiedener Arzneimittel, sowie Bluthochdruck-Präparaten wird interessanterweise Grapefruit erwähnt. Demnach gilt es nach der Anwendung blutdrucksenkender Arzneien auf den Verzehr dieser Frucht verzichtet werden. Auch Grapefruitsaft sollten Anwender somit nicht in diesem Zusammenhang trinken, denn die Grapefruit kann in diesem Fall die Wirkung der Blutdrucksenker noch verstärken.


Die Grapefruit liefert bekanntlich viele wertvolle Vitamine. Außerdem gilt diese Frucht, als Wundermittel gegen Übergewicht und kann sogar auf natürlichem Wege einen zu hohen Blutdruck senken. Hinzu kommt, dass diese vitaminreiche Frucht fähig ist erhöhte Cholesterinwerte zu normalisieren.

Grapefruit Wirkung gegen Bluthochdruck

Körperliche Anstrengung, Stress, aber auch Übergewicht, sowie das Voranschreiten der Lebensjahre führen nicht selten zu erhöhten Blutdruckwerten. Dass sich die Grapefruit zum Abnehmen eignet, ist den meisten Menschen bekannt.

So lässt sich mit der kalorienarmen Frucht aber nicht nur gesund der Magen der füllen, denn durch eine regelmäßige Einnahme verbessern sich ebenfalls die Blutwerte und es kommt zu einer Erhöhung des gesunden Cholesterinspiegels HDL, welcher vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Bluthochdruck schützt. In diesem Fall sind die Bitterstoffe in der Grapefruit dafür verantwortlich, dass das schlechte LDL-Cholesterin abgebaut wird. Hinzu kommt, dass diese Stoffe die Verdauung ankurbeln, indem sie die Magensäureherstellung anregen, sowie erhöhen.


Grapefruit Anwendung bei Bluthochdruck

Wer seinen Blutdruck mit dieser Vitaminbombe senken möchte, sollte täglich eine Frucht zu sich nehmen. So kann man die Grapefruit hervorragend zum Frühstück zu sich nehmen oder auch als bittersüße Nachspeise verwenden. Außerdem ist es natürlich ebenso möglich Grapefruitsaft zu sich zu nehmen. In diesem Fall gilt es am besten Grapefruit-Direktsaft zu wählen, denn dieser bringt keine Zusatzstoffe, wie Zucker mit.

Um mit dem Saft den Blutdruck zu senken, empfiehlt es sich morgens, wie abends ein Glas zu trinken. Vorbeugend kann die Grapefruit außerdem ebenso zum Einsatz kommen. Des Weiteren gibt es im Handel auch noch Grapefruitkernextrakt zu kaufen. Dieses Präparat kann sowohl in Tropfen-, als auch in Tablettenform eingenommen werden.

Grapefruit und Wechselwirkungen

Grapefruit führt bei vielen Arzneien, die oral eingenommen werden, zu Wechselwirkungen. So hemmen spezielle Inhaltssubstanzen dieser Frucht das körpereigene Enzym CYP3A4. Dieses Enzym ist eigentlich dafür verantwortlich, dass die Wirkstoffe der Präparate im Darm verstoffwechselt werden. Demnach bleiben die Wirksubstanzen zu lange im Organismus. Hinzu kommt, dass dieses Enzym nicht bei jedem Menschen gleich aktiv ist, so dass die Effekte dieser Frucht unberechenbar sein können.

Des Weiteren blockieren die Inhaltssubstanzen dieser Zitrusfrucht bestimmte Proteine, welche eigentlich Transporter für die Wirkstoffe der Medikamente dienen. Somit kann der Verzehr dafür verantwortlich sein, dass die Wirkung eines Arzneimittels nur in abgeschwächter Form wirken kann.

Das Risiko bezüglich auf Wechselwirkungen mit Arzneien besteht außerdem nicht nur bei frischen Früchten, sondern bei allen Grapefruit-Produkten. Zumal es oftmals nicht ausreicht zwischen dem Grapefruitgenuss und der Medikamenteneinnahme ein paar Stunden Abstand zu lassen, denn der Effekt kann zwischen 24 Stunden und mehreren Tagen andauern. Demnach ist es besser auf Grapefruit zu verzichten, wenn diverse Medikamente eingenommen werden müssen.

Folgende Arzneien gilt es nicht mit Grapefruit zu kombinieren:


  • Blutdrucksenker
  • Cholesterinsenker
  • Calciumkanalblocker
  • Angstlösende Arzneien
  • Beruhigungsmittel
  • Arzneien gegen Allergien
  • Mittel gegen Würmer
  • Arzneien gegen Epilepsie
  • Medikamente gegen Schlafstörungen
  • Präparate gegen Herzrhythmusstörungen
  • Schmerzmittel
  • Arzneien gegen Reizblase, wie Harninkontinenz
  • Präparate gegen Erektionsstörungen
  • Mittel gegen Mandelentzündungen
  • Arzneien gegen Krebs
  • Medikamente gegen Bluthochdruck

Grapefruit und Betablocker

Egal, welches Medikament oder rezeptfreies Präparat eingenommen wird, es ist besser auf einen Grapefruitgenuss zu verzichten. Vor allem die Kombination Grapefruit und Betablocker kann extrem gefährlich werden, denn ein solches Arzneimittel erhöht seine Wirkung durch diese Zitrusfrucht enorm. In diesem Fall kann es zu enormen Überdosierungen kommen.


Grapefruit bei Bluthochdruck Erfahrungen

Liest man sich die Grapefruit Erfahrungen einmal genauer durch, scheint diese Frucht wirklich ein kleines Wundermittel gegen zahlreiche Beschwerden zu sein. Durch, dass enthaltende Lykopin kann sich demnach, bei regelmäßigen Verzehr, das Risiko für Herzkreislaufkrankheiten senken. Auch Bluthochdruck gehört bekanntlich zu diesen Erkrankungen.

Da diese Frucht außerdem jede Menge Vitamin C besitzt, führt der Genuss auch zu einem verbesserten Aufbau des Bindegewebes. Hinzu kommt, dass die Grapefruit ähnlich, wie ein Antibiotikum wirken kann. Viele Anwender profitieren von der Einnahme dieser Zitrusfrucht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Grapefruit frisch verspeist wird oder ob ein Grapefruitkernextrakt zum Einsatz kommt.

Fazit: Die Grapefruit ist nicht nur eine vitaminreiche Zitrusfrucht, die das Immunsystem stärken kann. Zahlreiche Wirkungen werden dieser etwas bitterschmeckenden Frucht zugesprochen. Vor allem Personen, die allerdings regelmäßig noch Medikamente zu sich nehmen, sollten hier vorsichtig sein, denn diese Frucht ist bekannt dafür gefährliche Wechselwirkungen mit anderen Präparaten hervorrufen zu können. Dies gilt vor allem für die Kombination Grapefruit und Betablocker.

Back to top button
Close