Weißdorn gegen Bluthochdruck

Anwendung, Wirkung und Nebenwirkungen des Hausmittel

Mit Beginn des Industriealters, also zu Beginn des 19. Jahrhunderts, wurde die Wirkung von Weißdorn entdeckt. Während der Blütezeit werden sowohl die Blätter, als auch die Blüten gepflückt, denn zu diesem Zeitpunkt ist der Wirkstoffgehalt ebenso in den Blättern am höchsten. Die Früchte hingegen werden im reifen Zustand geerntet, wenn diese rot sind. Alle drei Bestandteile dieser Pflanze können demnach als Heilmittel zum Einsatz kommen. Allerdings kräftigen die Weißdornblätter das Herz am Stärksten.


Wirkung von Weißdorn gegen Bluthochdruck

Die Wirkung von Weißdorn gilt als sehr vielfältig. So steigert dieses pflanzliche Mittel die Schlagkraft des Herzmuskels und erhöht ebenfalls das Schlagvolumen des Herzens. Demnach verbessern Weißdornpräparate die Herzmuskeltoleranz gegenüber einem Mangel an Sauerstoff. Außerdem wirkt Weißdorn Erweiternd auf die Herzkranzgefäße oder besser gesagt, es verringert den Gefäßwiderstand, weshalb dieses pflanzliche Präparat auch blutdrucksenkend wirkt und somit natürlich gegen Bluthochdruck vorgehen kann.

Mit all diesen nachweislichen Eigenschaften erhöht Weißdorn die Pumpleistung des Herzens. Bei gesunden Patienten wirken Weißdornpräparate genauso gut, wie bei Menschen mit Herzschwäche oder bei körperlich belastenden Personen. Außerdem kann dieses Pflanzenmittel eine zu niedrige Herzfrequenz bei Sportlern normalisieren und Blutdruckschwankungen ausgleichen.

Weißdorn gegen Bluthochdruck – wie genau funktioniert das?

Im Wesentlichen beruht die Wirkungskraft von Weißdorn auf den oligomeren Procyanidinen, sowie auf die Flavonoide. Hierbei handelt es sich um medizinisch wichtige Inhaltssubstanzen. Außerdem ist Weißdorn weder giftig, noch gefährlich, weshalb dieses pflanzliche Mittel auch gerne vorbeugend gegen Herzschwäche, Bluthochdruck, sowie zur Erhaltung der Herzleistung angewendet wird.

Anwendung von Weißdorn

Weißdorn gibt es inzwischen in verschiedenen Darreichungsformen im Handel. Je nach Zubereitungsart kann diese Pflanze demnach auch unterschiedliche starke Wirkungsweisen zeigen. Die schwächste Wirkungsweise zeigt hier ein Weißdorntee, welcher aus  den Blüten, wie Blättern dieser Pflanze besteht. Weißdornsaft hingegen zeigt sich da wirkungsvoller. Gleiches gilt ebenso für Weißdorn-Tinkturen, wie –Tropfen. Zu den wirkungsvollsten Präparaten zählen aber immer noch Kapseln, wie Dragees.

Somit kann, beispielsweise, ein Weißdorn-Tee nach einer Zieh-Zeit von rund zehn Minuten ruhig ein bis drei Mal am Tag getrunken werden. Eine Pause in der Anwendung hingegen ist nicht von Nöten, denn Weißdorn darf ruhig auf Dauer eingesetzt werden. Wer hingegen lieber den Saft aus dieser Pflanze zu sich nehmen möchte, sollte 30 Milliliter pro Tag, verteilt auf zwei bis drei Einzeldosen, einnehmen. Weißdornsaft sollte 15 Minuten vor einer Mahlzeit angewendet werden und nicht länger als zwölf Wochen zum Einsatz kommen.

Weißdorn-Tropfen und –Kapseln

Nach Packungsanweisung können Anwender hingegen ein bis drei Mal am Tag 10 bis 15 Tropfen der Weißdorntinktur zu sich nehmen. Diese werden in der Regel eine viertel Stunde vor der Mahlzeit mit Wasser verdünnt eingenommen. Bei 600 bis 900 Milligramm liegt dagegen die Tagesdosis für Weißdorn-Kapseln, wie Dragees, wenn hier 4 bis 20 Milligramm Flavonoide oder 30 bis 160 Milligramm OPC enthalten sind. Hier sind stets standardisierte Mengen an Wirksubstanzen enthalten, so dass die Dosis garantiert werden kann.

Da es sich bei Weißdorn, um ein pflanzliches Mittel gegen Bluthochdruck und Co handelt, wirkt dieses Präparat auch nicht sofort. Wie bei anderen pflanzlichen Heilmitteln müssen sich Anwender stets ein wenig in Geduld üben. Erst nach einer mehrwöchigen Einnahme kommt es hier zu den gewünschten Wirkungsweisen. Laut Experten treten diese frühestens in sechs Wochen ein.

Nebenwirkungen, wie Wechselwirkungen von Weißdorn

Weißdorn ist ein pflanzliches Mittel, welches nur selten Nebenwirkungen zeigt, wenn die Präparate in der richtigen Dosierung angewendet werden. Demnach kann es zwar zu unliebsamen Nebeneffekten, wie Magen-Darm-Probleme, Hautausschlag, sowie Schwächegefühle kommen, allerdings klingen diese Beschwerden nach dem Absetzen des Heilmittels auch zügig wieder ab.

Geht es hingegen um Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen, gibt es Entwarnung, denn bislang sind diese nicht bekannt. Kommt es lediglich zu einer Behandlung derselben Symptome mit anderen Wirksubstanzen entscheidet meist der behandelnde Mediziner, ob Weißdorn weiter angewendet werden sollte.

Weißdorn Erfahrungen

Weißdorn Erfahrungen zeigen, dass dieses pflanzliche Heilmittel tatsächlich in der Lage ist Bluthochdruck, sowie andere leichte Herz-Kreislaufprobleme zu bekämpfen. Vor allem ältere Menschen können von Weißdorn-Präparaten profitieren und mit regelmäßigen Anwendungen ihr Herz stärken und demnach ihr Allgemeinbefinden verbessern.

Da Weißdorn-Kapseln und Co nur selten Nebenwirkungen hervorrufen und Wechselwirkungen mit anderen Wirksubstanzen bislang auch nicht bekannt sind, gelten diese pflanzlichen Mittel als sehr gut verträglich. Lediglich kann es hier einige Wochen dauern bis die gewünschte Wirkung einsetzt, denn Weißdorn braucht seine Zeit es sich positiv auf die Gesundheit niederschlägt. Frühestens nach sechs Wochen regelmäßiger Einnahme zeigen hier die ersten positiven Effekte.

Fazit: Weißdorn Präparate stärken das Herz-Kreislaufsystem und können sogar einen zu hohen Blutdruck senken, wenn diese regelmäßig zum Einsatz kommen. Natürlich lassen sich mit diesem pflanzlichen Heilmittel aber lediglich leichte bis mittelschwere gesundheitliche Probleme die das Herz betreffen, beheben. Außerdem kann Weißdorn vorbeugend angewendet werden und durch eine Langzeittherapie das Herz stärken.


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Weißdorn gegen Bluthochdruck
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Autor: Robert Milan

Der Autor: - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur, klinische Studien und der aktuellen medizinischen Leitlinie.
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