Bluthochdruck Hausmittel Knoblauch

Knoblauch als altbewährtes Hausmittel gegen Hypertonie

Schon seit Jahrzehnten ist es kein Geheimnis mehr das Knoblauch eine positive Wirkung auf Bluthochdruck besitzt. So sind die kleinen Zehen in der Lage eine arterielle Hypertonie positiv zu beeinflussen, indem sie den überhöhten Blutdruck senken. Zig wissenschaftliche Untersuchungen haben in der Vergangenheit belegen können, dass Knoblauch weitaus mehr kann, als nur diverse Speisen geschmacklich zu verfeinern.

So ist die Knoblauchpflanze in der Lage indirekt, wie direkt einen zu hohen Blutdruck zu normalisieren. Sprechen Experten in diesem Zusammenhang zudem von einer indirekten Wirkungskraft ist hier die Vermeidung von Blutgerinnseln in den Gefäßen gemeint.

Knoblauch wirkt mit Hilfe seiner chemischen Stoffe gegen zu hohen Blutdruck

Bilden sich im menschlichen Körper diverse Blutgerinnsel, sind diese oftmals durch einen zu hohen Blutdruck ausgelöst worden. Wer hingegen gerne einmal Knoblauch zu sich nimmt, verhindert mit dem Verzehr, dass sich die sogenannten Thrombozyten im Blut miteinander verbinden und an den Gefäßwänden haften bleiben.

Beginnen die Thrombozyten ihre Arbeit einzustellen und gerinnen, führt dies häufig zu einer gefährlichen Bildung von Blutgerinnseln. Diese lassen dann den Blutdruck in die Höhe schnellen und können zudem Schlaganfälle, sowie einen Herzinfarkt auslösen. Jetzt fragen Sie sich bestimmt, wie Knoblauch eine Blutdrucksenkung vornehmen kann?

Die Knoblauchpflanze enthält gleich zwei besondere Substanzen. Zum einen ist hier der Stoff Selen vertreten. Zum anderen enthält Knoblauch ebenso die chemische Substanz Allicin. Letzteres ist demnach fähig eine Blutgerinnung zu verhindern, während Selen ebenfalls Blutgerinnsel Bildungen vorbeugt und parallel eine blutdrucksenkende Wirkungsweise mitbringt. Beide Stoffe besitzen somit positive Wirkungskräfte, wenn es um Behandlung von Hypertonie geht.

Knoblauch-Tabletten als blutdrucksenkendes Mittel

Zahlreiche Hypertonie-Patienten sind durchaus angetan von der Wirkungskraft der Knoblauchzehe, wenn es um die natürliche Blutdrucksenkung geht. So mancher Betroffene scheut aber dennoch eine Einnahme, denn bekanntlich besitzt diese Pflanze sowohl einen penetranten Geruch, als auch einen nicht unbedingt angenehmen Geschmack.

Inzwischen finden sich auf dem Markt aber ebenfalls Nahrungsergänzungsmittel, sowie Tabletten bzw. Kapseln, die Knoblauch enthalten. Völlig Geschmacksneutral und geruchsarm, können Betroffene also einfach gegen ihren Bluthochdruck vorgehen. Allerdings gilt es auch die Knoblauch-Kapseln regelmäßig auf Dauer einzunehmen, damit sich hier ein positiver Effekt zeigen kann.

In der Vergangenheit konnten einige wissenschaftliche Studien beweisen, dass eine tägliche Knoblauch-Kapsel Zufuhr den Blutdruck bis zu acht Prozent senken kann. Bei der Einnahme dieser Tabletten, sowie beim Genuss von Knoblauch ist aber stets Vorsicht geboten, denn auch ohne eine vorliegende Hypertonie führt die Anwendung zu einer Senkung des Blutdrucks, so dass Anwender Gefahr laufen am Ende mit einem zu niedrigen Blutdruck zu kämpfen zu haben.

Wer Knoblauch-Kapseln gegen Hypertonie einsetzen möchte, sollte beim Kauf eines solchen Präparats stets die Liste der Inhaltsstoffe genau studieren. Ist ein guter Allicin Anteil in den Kapseln zu finden, lohnt sich der Kauf, denn nur mit dieser Substanz kommt es zu einer Blutdruckregulierung.

Wie gilt es Knoblauch bei Bluthochdruck einzunehmen?

Gilt es die reine Knoblauchpflanze als natürliches Heilmittel gegen Hypertonie einzusetzen, ist es ratsam täglich ein bis zwei Knoblauchzehen zu sich zu nehmen. Keineswegs muss dies dann im rohen Zustand erfolgen, denn die Wirkungsweisen dieses Gewächses entfalten sich ebenfalls, wenn Knoblauch durch diverse Speisen aufgenommen wird. Wer also an einem zu hohen Blutdruck leidet, kann, zum Beispiel, mit einer selbstgemachten Knoblauchcreme eine Senkung vornehmen.

Rezept für eine Knoblauchcreme:

  • 200 Gramm saure Sahne
  • 200 Gramm Schmand
  • 2 bis 3 Knoblauchzehen
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

200 Gramm saure Sahne und 200 Gramm Schmand werden in eine Schüssel gegeben. Anschließend gilt es die zwei bis drei Knoblauchzehen entweder klein zu hacken oder durch eine Knoblauchpresse zu drücken, um diese ebenfalls in die Schüssel zu geben. Jetzt gilt es die Masse noch gut zu verrühren und im Anschluss mit Salz, wie Pfeffer abzuschmecken. Bevor die Knoblauchcreme verzehrt werden kann, muss diese gut eine Stunde im Kühlschrank ziehen.

Mit Knoblauch den Blutdruck auf natürliche Weise senken

Viele Knoblauch-Kapseln enthalten heute kein Allicin mehr, sondern stattdessen die Substanz Alliin. Letzteres hat den Vorteil, dass zwar ebenfalls eine blutdrucksenkende Wirkung erzielt werden kann, allerdings ohne den so typischen Knoblauchgeruch, wie –Geschmack. Einige dieser Kapseln verfügen außerdem über diverse Zusatzstoffe, die ebenfalls der Gesundheit zu Gute kommen. Oftmals ist in diesen Präparaten auch Petersilie zu finden, da dieses Kraut den Knoblauchgeruch reduziert.

Auch Mistelkraut zählt oftmals zu den natürlichen Zusatzsubstanzen, die in Knoblauch-Kapseln enthalten sind. Dieses Kraut beeinflusst ebenso direkt den zu hohen Blutdruck, wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus und unterstützt das gesamte Abwehrsystem. Da es sich bei diesen Kapseln stets um ein natürliches Mittel gegen Bluthochdruck handelt, sind Nebenwirkungen kaum zu befürchten. Dennoch gilt es auch Knoblauch-Kapseln nach Anleitung einzunehmen. So mancher Anwender verträgt dieses natürliche Heilmittel aber nicht, denn Knoblauch-Kapseln können allergische Reaktionen auslösen.

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Autor: Robert Milan

Der Autor: - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur und der aktuellen medizinischen Leitlinie.

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