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Bluthochdruck Symptom Sehstörungen

Bluthochdruck Symptom Sehstörungen

Wenn Sehstörungen mit Bluthochdruck zusammenhängen

Was wissen wir über das Bluthochdruck Symptom Sehstörungen? Fast 50% der Bevölkerung, die bereits das 50. Lebensjahr überschritten haben, kämpfen mit Bluthochdruck. Hierbei handelt es sich um eine Kreislauferkrankung, die Mediziner auch als Hypertonie bezeichnen.

Liegt der gemessene Blutdruck demnach über 140/90 mmHg ist ein Grund sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Erste Symptome einer Hypertonie sind zudem von Betroffenen nur schwer zu deuten, denn hier handelt es sich häufig eher um unspezifische Anzeichen. Somit ist es kaum verwunderlich, wenn ein zu hoher Blutdruck erst einmal unentdeckt bleibt.

Sehstörungen gelten ebenfalls als Symptom für Bluthochdruck. Wird die Sicht unklar und verschwimmt kann hier eine Hypertonie die Ursache für die Sehprobleme sein.

Allgemeine Anzeichen für Hypertonie

Zu einem späteren Zeitpunkt gesellen sich zu den Sehstörungen oftmals noch weitere Symptome, die ebenso nicht eindeutig auf einen zu hohen Blutdruck hinweisen. So kann es zusätzlich zu Schlafproblemen kommen oder aber zu einer beständigen Müdigkeit. Auch plötzlich auftretendes Nasenbluten, Übelkeit, sowie Kopfschmerzen können jetzt die Probleme mit der Sicht begleiten.

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Zeigt sich eines der genannten Beschwerdebilder oder aber gleich mehrere Anzeichen kommen zu den bestehenden Sehstörungen hinzu, gilt es schnell zu handeln. Ein fachkundiger Mediziner sollte jetzt dafür sorgen, dass eine Blutdrucksenkung vorgenommen wird, denn eine unbehandelte Hypertonie kann lebensgefährlich werden.

Auch Symptome, wie Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Schweißausbrüche, erhöhter Harndrang, sowie ein verstärktes Durstgefühl sprechen für einen zu hohen Blutdruck. Machen sich diese Anzeichen allerdings bemerkbar ist es, aller höchste Eisenbahn, denn in diesem Fall können bereits Schäden an den Organen oder auch an Augen akut sein.

Das Sehvermögen wird durch Blutdruck beeinträchtigt

Durch den ständig hohen Druck werden die Blutgefäße mit der Zeit geschädigt. Die Schlagadern versteifen, wie verengen sich außerdem, so dass sowohl die Organe schlechter durchblutet, als auch die Netzhaut in den Augen. Demnach kommt es dann zu Sehstörungen. Mediziner diagnostizieren häufig bei Bluthochdruck-Patienten eine hypertensive Retinopathie. Hierbei handelt es sich um eine Netzhauterkrankung, die zu den Folgeschäden einer Hypertonie gehören.

Betroffene, die mit dieser Augenerkrankung einen Fachmann aufsuchen, wissen meist nicht, dass sich bereits Netzhautveränderungen nachweisen lassen. Nicht jeder Patient erkennt hier den Zusammenhang zwischen seinen Sehstörungen und einer Bluthochdruckerkrankung. Natürlich wird dies aber der behandelnde Augenarzt bemerken und somit darauf hinweisen, dass es wichtig ist ebenso die Ursache für die Sehprobleme zu beheben. Das heißt, es gilt schnellstmöglich eine Senkung des Bluthochdrucks vorzunehmen.

Wird die Hypertonie behandelt und der Blutdruck normalisiert sich, werden meist ebenfalls die Sehprobleme behoben. Lediglich auf diese Weise ist es möglich, dass sich die Netzhautveränderungen nicht weiterentwickeln. Kommt es hingegen zu keiner Hypertonie Behandlung werden die Sehprobleme schlimmer und die Sehschwäche schreitet weiter voran.

In der Regel machen sich Sehstörungen erst bemerkbar, wenn eine Hypertonie längere Zeit unentdeckt bleibt. Ist die hypertensive Retinopathie bereits sehr ausgeprägt, zeigt sich dies durch eine Sehschwäche. Eine rechtzeitige Diagnostik, sowie eine entsprechende Therapie sind demnach wichtig, denn je früher ein zu hoher Blutdruck erkannt wird, desto besser. So treten Sehstörungen häufig gar nicht erst auf und die Erblindung durch Hypertonie kann verhindert werden.

Was können Betroffene gegen Sehstörungen und Hypertonie tun?

Leiden Menschen an Bluthochdruck führt dies oftmals zu einem sogenannten Glaukom, auch als Grüner Star bekannt. Erste Anzeichen sind hier ebenfalls Sehstörungen, welche durch den zu hohen Augeninnendruck erzeugt werden. Ist der Sehnerv, sowie die Netzhaut bereits beschädigt, mindert das die Sehkraft, so dass eine Hypertonie die Ursache für Sehstörungen ist.

Durchaus können Sehstörungen aber ebenfalls die Folgen eines Schlaganfalls sein, welcher wiederum oftmals durch einen zu hohen Blutdruck ausgelöst wurde.

Bluthochdruck, sowie Sehstörungen beseitigen

Sehschwächen, welche durch eine Hypertonie ausgelöst wurden, sind gut therapierbar. Wie bei sämtlichen Krankheitsbildern auch, ist die Therapie einfacher, wenn das Problem bereits in einem frühen Stadium erkannt wird. So gilt es auch bei Sehstörungen die Ursache im Vorfeld herauszufinden. Lautet die Diagnose Bluthochdruck, gilt es diese Erkrankung zuerst zu behandeln. Mit entsprechenden blutdrucksenkenden Medikamenten werden die erhöhten Blutdruckwerte dann meist gesenkt.

Wie lautet die Prognose für Hypertonie und Sehstörungen?

Sowohl Blutungen, als auch diverse Ablagerungen in der Netzhaut können zurückbilden, wenn der Bluthochdruck entsprechend gesenkt wird. Wissenswert ist zudem, dass chronische Schäden an den Gefäßen mit der Zeit zu stetig schlimmeren Netzhautveränderungen und demnach zu einer fortschreitenden Sehschwäche führen können.

Hat der Augenarzt bei seinem Patienten eine hypertensive Retinopathie diagnostiziert, ist es ratsam einen weiteren Fachmann aufzusuchen damit dieser die Organe auf weitere Schädigungen hin untersucht.

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