Bluthochdruck Symptom Nasenbluten

Symptom Nasenbluten ausgelöst durch Bluthochdruck

Ist Nasenbluten eigentlich ein eindeutiges Bluthochdruck Symptom? Ein jeder Mensch hatte mit Sicherheit wenigstens einmal in seinem Leben mit Nasenbluten zu kämpfen. Blutet es aus der Nase kündigt sich dies auch meist gar nicht an, ganz plötzlich beginnt es zu tropfen und manchmal fließt das Blut auch richtiggehend aus dem Riechorgan.


Gerade bei Kindern ist Nasenbluten keine Seltenheit, aber auch ältere Personen haben häufiger mit diesem Problem zu kämpfen. Der Grund dafür, findet sich in den immer brüchiger werdenden Adern, denn auch diese zeigen irgendwann erste Alterserscheinungen. Kommt es bei älteren Menschen zum Nasenbluten ist dies zudem nicht immer harmlos, denn oftmals sind hier größere Gefäße betroffen, welche sich zum großen Teil in den hinteren Regionen der Nase befinden.

Häufig findet sich die Ursache für Nasenbluten bei älteren Generationen in den Blutdruckwerten, denn Hypertonie bzw. Bluthochdruck ist eine Erkrankung, die mit dem Voranschreiten der Lebensjahre öfter auftritt. So ist dieses Krankheitsbild zwar beim Symptom Nasenbluten nicht zwingend der Grund, kann aber sein. Sämtliche Formen des Blutdruckanstiegs können hier Nasenbluten verursachen.

Besteht ein zu hoher arterieller Druck im Blut auf die einzelnen Gefäße gilt es den Arztbesuch schnellstmöglich in Angriff zu nehmen. Im schlimmsten Fall kann es ansonsten zu ernstzunehmenden Folgen in den Gefäßen des Herzens, der Lungenflügel, sowie der Nieren kommen.


Nasenbluten durch Hypertonie

Bei jedem erneuten Schlag des Herzens kommt es demnach zu einem Druckaufbau auf die Gefäße. Die Folgen von Bluthochdruck führen somit zu einer verstärkten Durchblutung der Schleimhäute, sowie der Scheidewand in der Nase. Im weiteren Verlauf führt dies letzten Endes zum Nasenbluten. Kommt es zusätzlich noch zu viel Aufregung, sowie zum Stress im Alltag fördert dies Nasenbluten zusätzlich. Demnach ist es besser solche Anstrengungen zu umgehen.

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Des Weiteren führen auch Erkältungskrankheiten, wie Nasennebenhöhlenentzündungen, sowie Schnupfen zu einer gesteigerten Blutzirkulation in der Schleimhaut, so dass hier ebenfalls die Gefahr lauert, dass es zu Nasenbluten kommt.

Durch einen erhöhten Blutdruck werden zudem die Schleimhautgefäße negativ beeinflusst. Kleine Äderchen in der Nase platzen durch den Druck schneller, so dass es dann zum unangenehmen Nasenbluten kommt. Die hauchdünnen, wie sehr feinen Adern halten die ungewohnte Belastung dann nicht lange aus, ähnlich wie beim Aufprall eines Balls führt der Druck des Blutes hier zum Platzen der Adern.

Wenn es aus der Nase blutet, kann dies ein Anzeichen für Bluthochdruck sein

Hinzu kommt, dass ebenfalls trockene Zimmerluft, wie von Klimaanlagen, wie Heizkörper hergestellt wird, Nasenbluten begünstigt. Durch die trockene Luft im Raum trocknen die Schleimhäute zügig aus und werden geschädigt. Kommt es bereits zu kleinen Veränderungen des Blutdrucks oder zu anderen Reizen beeinflusst dies die vorgeschädigte Schleimhaut dann zusätzlich, so dass Nasenbluten die Folge ist. Hypertonie sorgt demnach für Nasenbluten.

Haben Betroffene fast schon in regelmäßigen Abständen mit Nasenbluten zu kämpfen, ist es ratsam einen Mediziner aufzusuchen, denn eventuell ist dieses Symptom ein Zeichen für Hypertonie. In diesem Fall gilt es dann entsprechende Maßnahmen zu ergreifen damit es nicht mehr beständig zu Blutungen der Nase kommt. Zumal es natürlich auch entsprechende Behandlungsarten gibt, um den Blutdruck wieder zu normalisieren.


Kleine Tricks können außerdem helfen Nasenbluten zu verhindern. Schon allein die passende Raumluft wirkt sich schnell positiv auf dieses Problem aus. Es empfiehlt sich zudem in regelmäßigen Abständen ein Basenpulver einzunehmen, denn dieses senkt den Blutdruck und hilft somit Nasenbluten zu vermeiden.

Normaler Blutdruck

Was ist ein normaler Blutdruck?
Was ist ein normaler Blutdruck?

Jeder Mensch sollte sich darum bemühen, einen normalen Blutdruck zu besitzen. Daher, empfiehlt es sich, diesen regelmäßig zu kontrollieren. Auf diese Weise lässt sich herausfinden, ob Sie Ihrem Alter gemäß über normale Blutdruckwerte verfügen. Üblicherweise wird der Wert mit 2 Zahlen angegeben. Angaben, wie „130:80“ sagen einigen Menschen nicht viel. Zumal Blutdruckwerte ebenso vorübergehend variieren können, da ein großes Netzwerk an Nerven, Gehirnstrukturen sowie Hormonen daran beteiligt sind.

So handelt es sich beim ersten Wert um den systolischen Wert und der Zweite wird hierbei als diastolisch bezeichnet. Ein normaler Blutdruck ist immer eine gute Voraussetzung für ein gesundes Leben, denn gerade Bluthochdruck gehört heutzutage zu den häufigsten Gesundheitsrisiken. Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt, zählt mittlerweile zu den Volkskrankheiten und kann Erkrankungen, wie Schlaganfall bzw. Herzinfarkt begünstigen. -> mehr zum Thema normaler Blutdruck

Blutdruck messen – Anleitung

Blutdruck messen ohne Gerät
Blutdruck messen ohne Gerät

Jede Person, die einmal bei einem Doktor war, weiß, dass oftmals der Blutdruck überprüft wird. Diese Messungen sind eine aussagekräftige Untersuchungsmethode, welche ebenfalls von examinierten Krankenschwestern, Arzthelferinnen, Sanitätern, Pflegern oder Apothekern durchgeführt werden könnte. Medizinische Kenntnisse sind aus diesem Grund essenziell, um die Aussagekraft der Zahlen beurteilen zu können. Denn in einer Notlage (bei lebensbedrohlichen Blutdruckwerten) müssen schleunigst geeignete Maßnahmen eingeleitet werden.

Die gebräuchliche & bekannteste Praktik für die Messung des Blutdruckes ist die sogenannte indirekte Messmethode, bei der eine Manschette am Oberarm der Person umgelelgt und nach und nach aufgeblasen wird (ob manuell bzw. automatisch spielt eine untergeordnete Rolle).

An einem ganz bestimmten Punkt entspricht der Druck in der Manschette dem Druck in der Arterie . Der Messende kann direkt die Werte hören. Folgt nun eine weitere Erhöhung des Druckes, wird die Oberarmarterie zusammengepresst. Der Puls, welcher seine Ursache in der Herztätigkeit hat, ist dann nicht mehr zu hören. -> mehr zum Thema Blutdruck messen

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Autor: Robert Milan

Der Autor: Robert Milan - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur, klinische Studien und der aktuellen medizinischen Leitlinie.
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