Bluthochdruck Symptom Herzrasen

Bluthochdruck Symptom Herzrasen: Wenn die Schlagfrequenz erhöht ist

Herzrasen und eine Hypertonie bzw. Bluthochdruck sind oftmals eng miteinander verbundene Krankheitsbilder. Das Symptom Herzrasen ist, genau wie der Bluthochdruck selbst, eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit, denn weitere Erkrankungen lassen sich jetzt nicht mehr ausschließen.


So entsteht dieses Symptom durch verkalkte Arterien. Da das Herz jetzt mehr Blut durch die Adern pumpen muss, erhöht dieses seine Schlagfrequenz und es kommt zum Herzrasen. Betroffene haben häufig gar keine Ahnung, dass sie an einem zu hohen Blutdruck leiden, denn Hypertonie bereitet keine schmerzhaften Qualen. Erste Symptome für diese Krankheit zeigen sich meist erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Kommt es zu Symptomen, wie Herzrasen, suchen viele Betroffene erstmals einen Arzt auf. Oft wird dieses erste Anzeichen für Bluthochdruck außerdem von einem Schwindelgefühl begleitet.

Beginnt das Herz zudem lediglich bei körperlicher Anstrengung zu jagen bzw. zu rasen, ist dies meist kein Grund zur Sorge. Ständiges Herzrasen hingegen ist ein Anzeichen dafür, dass irgendetwas im menschlichen Körper nicht stimmt. In diesem Fall kann es sein, dass das Symptom Herzrasen durch Bluthochdruck ausgelöst wird. Einige Betroffene kämpfen zudem zusätzlich mit dem Herzjagen ebenso mit Panikattacken oder Angstzuständen.


Diagnostiziert der Mediziner Herzrasen aufgrund eines zu hohen Blutdrucks, gilt es schnell zu handeln. Mit relativ einfachen Mitteln lässt sich hier aber inzwischen sowohl gegen das Symptom Herzrasen, als auch gegen die Hypertonie etwas unternehmen. Noch besser ist es allerdings, wenn beide Erkrankungen bereits im Vorfeld verhindert werden.

Herzrasen ausgelöst durch Bluthochdruck kann jeder verhindern

Zu aller erst einmal gilt es hier die Ernährung vorteilhaft zu verändern, denn auf diese Weise lassen sich die Blutwerte senken und somit das Herzrasen beseitigen. Auf dem Speiseplan sollte demnach eine herzfreundliche Kost stehen. Zudem sollte die Ernährung fettarm, wie Salz-arm gestaltet werden.

Vorteilhaft kann bei Herzjagen ausgelöst durch Hypertonie außerdem eine ballaststoffreiche Ernährungsweise sein. Überwiegend sollten hier also Kartoffeln, Obst, Naturreis, sowie Vollkornprodukte in den Mahlzeiten enthalten sein. Betroffene, die mit Herzrasen kämpfen, tun gut daran beim Braten nur wenig Fett zu verwenden und beim Backen eine Brat- oder Alufolie einzusetzen.

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Patienten, die an Herzrasen leiden und allzu gerne regelmäßig zur Zigarette greifen, sollten zudem schnellstmöglich zum Nichtraucher werden. Gerade im Rauchwerk verbergen sich bekanntlich viele verschiedene Giftstoffe, die zu einer Arterienverengung führen und demnach für das ständige Herzrasen, sowie für den Bluthochdruck verantwortlich sind.

Bewegung und Sport sind die Lösung

Des Weiteren empfiehlt es sich regelmäßig Sport zu treiben, denn wissenschaftliche Studien haben belegt, dass Bewegung sowohl den zu hohen Blutdruck senkt, als auch das Herzrasen mindert. Vor allem Ausdauersportarten, wie Radfahren, Schwimmen oder auch Joggen wirken sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus und normalisieren demnach auf natürlichem Wege den Blutdruck. Im Gleichklang lässt sich so außerdem das Herzrasen in den Griff bekommen.


Betroffene, die häufig mit einem rasenden Herz zu kämpfen haben, können dieses Symptom mit regelmäßiger Bewegung verbannen, denn durch den Sport normalisiert sich die Schlagfrequenz des Herzens und pendelt sich bei normalen Werten wieder ein. Wer also an Hypertonie leidet und zusätzlich mit Herzrasen zu kämpfen hat, sollte stets in Bewegung bleiben und sich eine Sportart suchen, die Spaß macht.


Normaler Blutdruck

Was ist ein normaler Blutdruck?
Was ist ein normaler Blutdruck?

Jeder Mensch sollte sich darum bemühen, über einen normalen Blutdruck zu verfügen. Von daher, empfiehlt es sich, diesen immer wieder zu checken. So lässt sich herausfinden, ob Sie Ihrem Alter gemäß über normale Blutdruckwerte verfügen. Üblicherweise wird der Wert mit zwei Zahlen angegeben. Angaben, wie „120 zu 75“ sagen einigen Menschen nicht viel. Zudem Blutdruckwerte auch kurzzeitig variieren können, da ein ganzes Netzwerk an Gehirnstrukturen, Nerven und Hormonen daran beteiligt sind.

So handelt es sich beim 1. Wert um den sogenannten systolischen Wert und der 2. wird in diesem Zusammenhang als diastolisch genannt. Ein normaler Blutdruck ist stets eine gute Voraussetzung für ein gesundes Leben, denn gerade Bluthochdruck gehört heute zu den weit verbreitetsten Gesundheitsrisiken. Bluthochdruck, die auch Hypertonie genannt wird, zählt inzwischen zu den Volkskrankheiten und könnte Erkrankungen, wie Schlaganfall bzw. Herzinfarkt begünstigen. -> mehr zum Thema normaler Blutdruck

Anleitung: Blutdruck messen

Blutdruckmessgerät Oberarm Anwendung
Blutdruckmessgerät Oberarm Anwendung

Jede Person, die einmal bei einem Hausarzt gewesen ist, weiß, daß vielmals der Blutdruck gemessen wird. Diese Überprüfungen sind eine relevante Untersuchungsmethode, welche ebenso von Apothekern, Arzthelferinnen, Sanitätern, examinierten Krankenschwestern beziehungsweise Pflegern ausgeführt werden könnte. Die medizinische Ausbildung ist aus diesem Grund wichtig, um die Bedeutung der Werte einschätzen zu können. Denn in einer Notsituation (bei lebensbedrohlichen Blutdruckwerten) müssen direkt entsprechende Schritte eingeleitet werden.

Die gebräuchliche & bekannteste Art und Weise für die Messung des Blutdruckes ist die indirekte Messmethode, bei der eine Manschette am Oberarm des Patienten befestigt und nach und nach aufgeblasen wird (ob manuell oder automatisch ist dabei gleich).

An einem ganz bestimmten Punkt entspricht der Druck in der Manschette dem Druck in der Arterie . Der Messende kann unmittelbar die Werte feststellen. Folgt nun eine weitere Erhöhung des Druckes, wird die Oberarmarterie zusammengepresst. Der Puls, der seine Ursache in der Herztätigkeit hat, ist dann nicht länger zu hören. -> mehr zum Thema Blutdruck messen

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Autor: Robert Milan

Der Autor: Robert Milan - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur, klinische Studien und der aktuellen medizinischen Leitlinie.
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