Bluthochdruck Symptom Erbrechen

Bluthochdruck Symptom Erbrechen: Ein unspezifisches Anzeichen bei Hypertonie

Ein völlig unspezifisches Symptom für Bluthochdruck ist Erbrechen. In Fachkreisen spricht man hier auch von Emesis oder Vomitus, welches als Ursache zahlreiche Auslöser haben kann.

Eine davon ist Bluthochdruck bzw. Hypertonie. So kann es zum Erbrechen durch Bluthochdruck kommen, da es in den Blutgefäßen des Verdauungstrakts zu einem erhöhten Druckaufbau kommt.

Außerdem gibt es aber ebenfalls noch weitere Ursachen als der Bluthochdruck, welche für ein Erbrechen sorgen können.

So kann ebenso ein Gefühl des Ekels dafür verantwortlich sein, dass Menschen sich erbrechen müssen. Bekanntlich ist Erbrechen zudem häufig eine Begleiterscheinung während einer Schwangerschaft. Das Symptom Erbrechen wird vom menschlichen Organismus demnach auch als Schutzmechanismus ausgelöst, um so, zum Beispiel, schlechtes Essen wieder aus dem Körper hinauszubefördern. Auf diese Weise hilft sich der Körper selbst, indem er „Gifte“ durch das Erbrechen wieder ausscheidet.

Schon im Vorfeld macht sich das Symptom Erbrechen dann bereits bemerkbar, denn Betroffene leiden zuvor oftmals an starker Übelkeit. Übergibt sich eine Person werden die Brechsignale an das Brechzentrum des Gehirns geschickt. Dieses koordiniert dann den eigentlichen Zeitpunkt des Erbrechens.

Wenn Übelkeit und Erbrechen mit Bluthochdruck in Zusammenhang stehen

Erste Anzeichen für ein Erbrechen zeigen sich häufig durch einen erhöhten Druck in der Magengegend oder im Darmbereich. Nicht immer sind es allerdings schlechte Lebensmittel, eine Schwangerschaft oder zu große Mengen Alkohol, die zum Erbrechen führen, denn ebenso können ernsthafte Erkrankungen, wie eine Meningitis oder Bluthochdruck hinter diesem Symptom stecken.

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Welche Empfindungen löst das Symptom Erbrechen bei Betroffenen aus?

Im Vorfeld kämpfen Betroffenen mit einem starken Übelkeitsgefühl, welches sich meist im oberen Bauchraum bemerkbar macht. Hinzu kommt eine Appetitlosigkeit, sowie oftmals ein Krampf- oder Druckgefühl im Hals. Mit der Zeit zeigt sich dann ebenfalls eine vermehrte Speichelbildung und der Brechreiz lässt nicht mehr lange auf sich warten, so dass Betroffene sich letztendlich übergeben müssen.

Erbrechen bei Bluthochdruck steuert das menschliche Gehirn

Der komplette Vorgang beim Erbrechen wird vom sogenannten Brechzentrum des menschlichen Gehirns gelenkt. Bereits eine sanfte Stimulierung kann das Übelkeitsgefühl anregen, sowie auslösen. Steigert sich der Brechreiz zunehmend, führt dies fast schon automatisch zum Erbrechen.

Die Auslöser des Bluthochdruck Symptoms Erbrechen sind demnach überaus unterschiedlich. Kommt es häufiger zu einem übelkeitserregenden Gefühl, welches am Ende oftmals zum Erbrechen führt, ist ein Arztbesuch immer anzuraten, denn dies können Anzeichen für ernste Krankheiten, wie Bluthochdruck oder Magen-Darm-Erkrankungen sein.

Gründe für Erbrechen und mögliche Krankheiten

Nicht nur allein eine Hypertonie kann für ein Erbrechen verantwortlich sein. Ebenfalls führen Nahrungsmittelvergiftungen, Überdosierungen von Arzneien, Drogen- und Alkohol-, sowie übermäßiger Nikotinkonsum oftmals zu diesem Symptom.

Gleiches gilt für ernste Krankheitsbilder, wie ein zu hoher Blutdruck, ein Magengeschwür, eine Bauchfellentzündung, sowie eine Magenschleimhautentzündung. Auch bei diesen Erkrankungen ist das Symptom Erbrechen oftmals zugegen und ein erstes Anzeichen für eine dieser Krankheiten.

Da die Ursachen für das Symptom Erbrechen unterschiedlicher kaum sein könnten, ist es stets ratsam bei häufigerem Auftreten einen Mediziner zu konsultieren. Nicht immer ist Erbrechen ein Anzeichen für eine harmlose Krankheit, denn hier kann es sich ebenso um Anzeichen einer ernstzunehmenden Erkrankung handeln.

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Autor: Robert Milan

Der Autor: - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur und der aktuellen medizinischen Leitlinie.

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