Bluthochdruck Ursache Rauchen

Kann Rauchen den Blutdruck erhöhen?

Wenn Rauchen Bluthochdruck verursacht

Viele wissenschaftliche Studien konnten bereits belegen, dass Rauchen Bluthochdruck verursachen kann. Wer bekanntlich raucht, führt demnach seinem Körper schädliches Nikotin zu. Dieses ist fähig im menschlichen Gehirn den sogenannten Sympathikus zu aktivieren, welcher bedeutende Funktionen ausführt.

Unter anderem kontrolliert der Sympathikus auch den Blutdruck. So gehört dieser zum vegetativen Nervensystem und trägt die Verantwortung für die passende Herzfrequenz, die Verdauung, dem allgemeinen Stoffwechsel, die Atmung und ebenso für den Blutdruck.


Nikotin und somit das Rauchen führt zu einer gesteigerten Herztätigkeit und außerdem zu einer Verengung der Blutgefäße, so dass kaum verwunderlich ist, dass Rauchen eine Ursache für Bluthochdruck sein kann. Je mehr Zigaretten da täglich geraucht werden, desto höher kann der Blutdruck steigen. Kommt es über Jahre zum Tabakkonsum kann sich zudem eine chronische Hypertonie entwickeln.

Weit über hundert giftige Substanzen sind sowohl im Nikotin selbst, als auch im Rauch zu finden. Vor allem Stoffe, wie Benzpyrene, sowie Kohlenmonoxid gelten als besonders gefährlich für die Blutgefäße, denn diese Substanzen sorgen für Kalkablagerungen in den Arterien, so dass der Blutfluss behindert wird. Es kommt zu einem Anstieg des Blutdrucks.

Rauchen und die Folgeerkrankungen, wie Hypertonie

Das Herz von Rauchern muss viel stärker arbeiten, um das Blut im gesamten, menschlichen Körper verteilen zu können. Da dies oftmals zu einem zu hohen Blutdruck führt, handelt es sich hier oftmals um den Grund für das Auftreten weiterer Krankheitsbilder. Raucher leben bekanntlich ohnehin gefährlicher und müssen demnach stets damit rechnen durch den Tabakkonsum weitere Erkrankungen, wie ein Schlaganfall oder einen Herzinfarkt, zu bekommen.

Wer, als Raucher nichts gegen seinen zu hohen Blutdruck unternimmt, kann davon ausgehen, dass sich die Blutgefäße weiter verengen werden und es zu dauerhaften Schäden kommt. So kann, dass Rauchen dazu führen, dass das Herz nicht mehr richtig mit Blut versorgt werden kann, was unter Umständen dann lebensgefährlich wird.

Durch die Zufuhr von Nikotin können sich an den Fußzehen dunkle bis hin zu schwarze Stellen bilden. Die Rede ist hier von einem Raucherbein, welches entsteht, wenn Blutgefäße nicht mehr richtig versorgt können und das Gewebe durch Sauerstoffmangel abstirbt. Im schlimmsten Fall führt diese Folgeerkrankung des Rauchens dazu, dass die Zehen oder auch der ganze Fuß amputiert werden müssen.

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Bei Hypertonie gilt es sofort Nichtraucher zu werden

Solche Folgeerkrankungen müssen nicht sein, denn wer wegen des Rauchens an einer Hypertonie leidet, sollte unverzüglich der Gesundheit zu Liebe Nichtraucher werden. Bekanntlich ist der plötzliche Verzicht auf Zigaretten aber keineswegs einfach. Wer aber wirklich mit dem Rauchen aufhören will, schafft dies meist auch. Diverse Präparate können hier unterstützend wirken.

Bereits nach wenigen Tagen ohne Nikotin senkt sich der Bluthochdruck zudem beachtlich. Nach vier Wochen hat sich außerdem das Nikotin aus den Lungenflügeln verabschiedet, so dass es stets sinnvoll ist mit dem Rauchen aufzuhören, denn dies führt nicht nur zu besseren Blutdruckwerten. Das gesamte Wohlbefinden verändert sich positiv.

Welche Risiken hat das Rauchen bei Hypertonie?

Gerade die ersten Tage gestalten sich ohne Tabak bzw. Zigaretten häufig schwierig. Sport kann hier helfen das Verlangen nach dem Glimmstängel zu unterdrücken. Schließlich führt auch Bewegung dazu, dass sich der Blutdruck senkt.

Verzichtet der Raucher auf sein tägliches Nikotin senkt sich das Risiko schnell an einem Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erkranken. Wer zuvor noch blutdrucksenkende Arzneien einnehmen musste, kann oftmals als Nichtraucher auf diese Präparate verzichten, da lediglich das Rauchen zum Bluthochdruck geführt hat.

Wer die Finger von den Zigaretten lässt, verlängert sein Leben automatisch um viele Jahre.

Regelmäßig den Blutdruck messen

Blutdruckmessgerät Oberarm Anwendung
Blutdruckmessgerät Oberarm Anwendung

Jeder, der einmal beim Arzt war, weiß, dass oft der Blutdruck überprüft wird. Diese Überprüfungen sind eine wichtige Untersuchungsmethode, welche ebenfalls von Apothekern, Arzthelferinnen, Sanitätern, examinierten Krankenschwestern bzw. Pflegern durchgeführt werden könnte. Medizinische Sachkenntnisse sind demnach essenziell, um die Bedeutung der Zahlen einschätzen zu können. Denn im Notfall (bei lebensbedrohlichen Blutdruckwerten) müssen unmittelbar entsprechende Maßnahmen in die Wege werden.

Die gängige und weit verbreiteteste Technik für die Messung des Blutdruckes ist die sogenannte indirekte Messmethode, bei der eine Manschette am Oberarm des Patienten befestigt und nach und nach aufgeblasen wird (ob manuell oder automatisch ist an dieser Stelle gleich).

An einem ganz bestimmten Punkt ist der Druck in der Manschette mit dem Druck in der Arterie identisch. Der Messende kann sofort die Werte feststellen. Folgt jetzt eine weitere Erhöhung des Druckes, wird die Oberarmarterie zusammengepresst. Der Puls, welcher seine Ursache in der Herztätigkeit hat, ist dann nicht länger zu hören. -> mehr zum Thema Blutdruck messen


Die häufigsten Bluthochdruck Varianten

Isolierte Systolische Hypertonie

Falls der Blutdruck nicht ideal ist, könnte das aufgrund unterschiedlicher Probleme so sein. Bei einer gemischt systolisch-diastolischen Hypertonie sind beide Blutdruckwerte nicht ideal. Der systolische und der diastolische Blutdruck wären beide erhöht.

Entsprechend wäre bei einer isolierten systolischen Hypertonie der Blutdruck in der systolischen Phase erhöht. -> Mehr erfahren zum Thema Isolierte Systolische Hypertonie

Arterielle Hypertonie

Einigen ist die Bezeichnung arterielle Hypertonie unbekannt. Einfach gesagt, wäre das Bluthochdruck. Der Arzt spricht davon, wenn sich der systolische Wert auf Ebenen oberhalb 140 mmHG bewegt und der diastolische Wert unter 90 mmHg liegt. -> Mehr zum Thema Arterielle Hypertonie

Pulmonale Hypertonie

Die Pulmonale Hypertonie bezeichnet den Bluthochdruck im Lungenkreislauf. Der Blutdruck im Lungengefäßsystem basiert in der Regel auf niedrigen Zahlen. Verschiedene Einflüsse könnten jedoch für Änderungen an den Blutgefäßen verantwortlich sein, was dann zu einem unwillkommenen Lungenhochdruck führt. -> Mehr erfahren zum Thema Pulmonale Hypertonie

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Autor: Robert Milan

Der Autor: - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur, klinische Studien und der aktuellen medizinischen Leitlinie.

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